06.06.2008
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Frankfurter Polizei nimmt Chef der Römer-Linken in Haft
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Zur Hauptseite wechselnBericht
Widerstand gegen die Staatsgewalt und Hausfriedensbruch lautet der Vorwurf der Staatsanwaltschaft Frankfurt gegen den Fraktionschef der SED-Linke im Römer und Möchtegern-Saubermann Lothar Reininger.
Laut Presseberichten soll Reininger während der Bildungsmesse am gestrigen Vormittag Flugblätter mit hetzerischen Aufrufen gegen eine Ausbildung bei der Bundeswehr verteilt und sich zusammen mit einigen Gesinnungsgenossen "mehrfach beleidigend" gegenüber anwesenden Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr geäußert haben. Der für den Informationsstand verantwortliche Offizier verständigte die Polizei, als die Linksextremisten auf gutes Zureden nicht reagieren wollten. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung meldet, soll Reininger einem daraufhin von seiten der Ordnungshüter ausgesprochenen Platzverweis ebenfalls nicht Folge geleistet haben und sei überdies den Beamten gegenüber "aggressiv geworden". Diese sahen sich daher gezwungen, den renitenten Linken-Chef zu verhaften und für drei Stunden in Polizeigewahrsam zu nehmen. Nun ermittelt die Frankfurter Staatsanwaltschaft gegen ihn.
Derselbe Reininger ist schon des öfteren durch antideutsche Verbalinjurien gegenüber der Bundeswehr, aber auch der nationalen Opposition im Römer aufgefallen. Reininger war es auch, der seinerzeit den Ausschluß des volkstreuen NPD-Stadtverordneten Jörg Krebs aus einer Plenarsitzung des Stadtparlaments am 6. September 2007 initiierte, nachdem dieser im Zuge einer Debatte zur geplanten Großmoschee im Stadtteil Hausen sagte "die Moslems werden erst ihre Moscheen bauen und dann werfen sie uns die Bomben um die Ohren". Reininger nannte Jörg Krebs in diesem Zusammenhang gegenüber der Frankfurter Rundschau einen "Bombenleger am sozialen Gefüge der Stadt". Der Linken-Frontmann versuchte außerdem den NPD-Stadtverordneten für dessen Rede auf einer Wahlkampfkundgebung der Nationaldemokraten am 19. Januar auf dem Frankfurter Römerberg im Zuge einer Fragestunde in der Stadtverordnetenversammlung zu kriminalisieren, indem er ihm "volksverhetzende" Aussagen vorwarf. Im Gegensatz zu Reininger hat sich Jörg Krebs allerdings bisher absolut gesetzestreu verhalten und mußte daher auch noch nicht von der Polizei verhaftet und abgeführt werden.
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