20.06.2008
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Erst der (T)Euro, dann die Pleite: Denkmal für die D-Mark in Nordhessen
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Zur Hauptseite wechselnBericht
Sechzig Jahre nach ihrer Einführung und gut sechs Jahre nach ihrer Abschaffung ist das erste Denkmal für die Deutsche Mark errichtet worden. Der Unternehmer Richard Rode hat im nordhessischen Borken ein von ihm bezahltes und teilweise selbst gebautes Monument für die deutsche Währung der Öffentlichkeit übergeben.
Rode spricht mit diesem Schritt sicher vielen Deutschen aus dem Herzen, denn nach wie vor ist die Kunst-Währung Euro in der breiten Masse des Volkes höchst unbeliebt, stand sie doch von Anbeginn für einen Kaufkraftverlust sondergleichen. Selbst wenn die Euro-Protagonisten noch so viele Propagandalügen in die Welt setzen, jeder Bürger, der mit seinen finanziellen Mittel haushalten muß - und das ist mit ständig steigender Tendenz nun einmal die Mehrheit - weiß, daß er bereits wenige Monate nach der Einführung des als Wunderwährung gepriesenen Euro, für 50 davon weit weniger Lebensmittel kaufen konnte, als ehedem für 100 D-Mark. Sind bei einem durchschnittlichen Gehalt heutzutage allenfalls zwei oder drei Gaststättenbesuche pro Monat möglich, wären es zu D-Mark-Zeiten bestimmt derer sechs oder sieben gewesen. Von den mittlerweile exorbitant hohen Preisen für Strom, Wasser, Gas und Benzin ganz zu schweigen.
Mit der D-Mark haben die Deutschen vor nunmehr über sechs Jahren ein Stück ihrer wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte verloren, die heutige Rentnergeneration hat dieser stabilen Währung vieles zu verdanken, sie hat ihr Leben geprägt, vom Aufbau nach dem Krieg über das Wirtschaftswunder, bis zum wohlverdienten Lebensabend. Belogen und betrogen wurde nicht nur diese Generation, sondern alle Deutschen, denn das ganze Volk hat unter den vorhersehbaren negativen Auswirkungen der Euro-Einführung zu leiden.
Instinktiv hatte die Mehrheit bereits Jahre vor der Einführung des Euro eine ablehnende Haltung gegenüber der damit verbundenen Abschaffung der D-Mark eingenommen. Aus diesem Grunde wurden die Deutschen, anders als Briten und Dänen, von ihrer politischen Führung auch nicht gefragt, ob sie ihr bewährtes Zahlungsmittel aufgeben wollen.
Jedenfalls steht heute, nach sechs Jahren Euro-Wunderland fest, daß sich die NPD-Parole "Erst der Euro, dann die Pleite", die bereits zur Europawahl 1999 auf vielen Tausend Plakaten in ganz Deutschland zu lesen war, bewahrheitet hat.
Jörg Krebs
Bericht