21.04.2009
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NPD unterstützt Proteste der Landwirte - Das Leben darf kein Objekt für Profitjäger sein!
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Zur Hauptseite wechselnEs bedurfte erst der Proteste vor dem Europäischen Patentamt, um so viel Aufsehen zu errregen, damit es die Tagesschau für nötig hielt, darüber zu berichten. Die Rede ist von der Patentierung des Schweinegenoms, sprich des Erbgutes des weltweit für die Ernährung der Menschen wichtigen Nutztieres. Der Gentechnik-Konzern Monsanto hat ein Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe er ein bestimmtes Gen ausfindig machen kann, welches den Ferkeln zu schnellerem Wachstum „verhilft“. Nun fürchten Bauern berechtigterweise, daß sie in die Abhängigkeit dieser hochtechnologisch ausgerüsteten Konzerne geraten könnten, wenn die Patentierung bestätigt wird.
Seit einigen Jahren machen sich milliardenschwere Konzerne daran, die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen zu unterwerfen. Sie manipulieren, verändern den Bestand über Jahrmillionen gewachsenen Lebens, sie monopolisieren Saatgut und treiben die kleinen Bauern der Welt in die Untertänigkeit. Man kann hier mit Fug und Recht von moderner Leibeigenschaft sprechen. Nun soll das Schwein und seine Aufzucht ebenfalls unter die Diktatur dieser lebensfeindlichen Konzerne gestellt werden. Die NPD unterstützt den Protest der Landwirte, die sich nicht in die Abhängigkeit profitgeiler Großkonzerne begeben wollen. Die Landwirtschaft hat moralischen Grundsätzen zu entsprechen. Der Mensch darf sich nicht das Recht herausnehmen, in die Natur und dessen Entwicklung in dem Maße einzugreifen, sodaß er die Evolution künstlich beschleunigt oder manipuliert.
Die Landwirtschaft hat der Aufgabe gerecht zu werden, unsere Heimat als Kulturlandschaft zu erhalten und unseren Bedarf an Grundnahrungsmitteln zu decken. Sie darf nicht den Profitinteressen internationaler Konzerne geopfert werden. Politiker, die bisher den Kurs des Ausverkaufs der deutschen Landwirtschaft an Börsenspekulanten vollzogen und dementsprechend marktradikale Gesetze erlassen haben, gehören abgestraft. Es muß endlich wirksame Schutzpolitik umgesetzt werden. Die Verbraucher bedürfen des Schutzes vor Gesundheitsgefährdung, die Landwirte vor ruinösem Wettbewerb. Wenn sich jetzt noch irgendwelche liberalen Dogmatiker aufraffen und argumentieren, staatliche Schutzpolitik sei Wettbewerbsverzerrung, sagen wir: das muß uns in Zeiten, in denen uns die Inhaber der großen Geldvermögen an den Kragen wollen, herzlich egal sein.
Überdies hinkt das ewige Wiederkäuen der Argumente der Wettbewerbstheoretiker ohnehin. Einerseits wollen sie keine staatlichen Interventionen dulden, auch wenn sie für den Erhalt der Volksgesundheit unabdinglich sind. Aber andererseits stützen sie die Großkonzerne bei ihren Plänen, existenziell wichtige Branchen zu monopolisieren und somit auch jeglichen Wettbewerb zu verunmöglichen. Wes Brot ich es, des Lied ich sing. Der Volksmund hat in diesem Fall systempolitischer Doppelmoral wieder einmal Recht gehabt.
Ronny Zasowk
Bericht