Hessische NPD und DVU vereinbaren Zusammenarbeit zur Kommunalwahl 2011
Am 2. Juli trafen sich die hessischen Landesvorsitzenden von NPD und Deutscher Volksunion (DVU), Jörg Krebs und Gerald Wissler, zu einem informellen Gespräch im Frankfurter Rathaus Römer, um über ihr jeweiliges Vorgehen zu den Kommunalwahlen im Jahre 2011 zu beraten. Beide Landeschefs kamen darin überein, daß der jüngsten Entwicklung zwischen DVU und NPD auf Bundesebene zum Trotz, konkurrierende Wahlantritte der beiden Parteien gegeneinander auf kommunaler Ebene unbedingt verhindert werden müssten. 
Gemeinsames Ziel: Deutschland
Grundanliegen sei es, bei der nächsten Kommunalwahl in Hessen möglichst viele Mandate in möglichst vielen Kommunalparlamenten des Landes für nationale Politikerinnen und Politiker zu erobern. Dabei sei es aus Sicht sowohl Gerald Wisslers, als auch Jörg Krebs' erstrebenswert, durchaus auch gemeinsame Kandidaturen in bestimmten Schwerpunktgebieten zu verwirklichen. Das Ergebnis des überaus konstruktiv geführten Gespräches sollte zunächst in den jeweils zuständigen Parteigremien zur Beratung eingebracht werden. Der hessische NPD-Landesvorstand hat die Übereinkunft zwischen DVU und NPD auf seiner Sitzung vom 5. Juli einstimmig und ausdrücklich gebilligt.
Dazu der hessische DVU-Vorsitzende Gerald Wissler: „Angesichts der katastrophalen Politik der Altparteien auf allen Ebenen werden DVU und NPD gemeinsam dafür sorgen, daß sich zumindest in den hessischen Kommunalparlamenten ab 2011 etwas ändern wird.“
Der hessische NPD-Vorsitzende Jörg Krebs erklärt zur Verabredung zwischen den beiden Landesverbänden von NPD und DVU: „Es erfüllt mich mit Stolz und Genugtuung, daß es den hessischen Landesverbänden von DVU und NPD gelungen ist, eine für beide Seiten tragbare Übereinkunft zur Kommunalwahl 2011 zu treffen. Ziel beider hessischen Landesverbände ist es nach wie vor - und in Übereinstimmung mit den Beschlüssen der jeweiligen Bundesspitzen -, mittelfristig eine vereinigte deutsche Rechtspartei zu schaffen. Dabei könnte die ‚Frankfurter Erklärung’ Gerald Wisslers und meiner Person zu einem Meilenstein werden. Beide Seiten sind sich ihrer historischen Verantwortung wohl bewußt und erachten die am 2. Juli getroffene Vereinbarung daher als richtungweisend sowohl für die Nationaldemokraten, als auch für die Deutsche Volksunion.“









