23.02.2010
Bereits vor fünf Jahren habe man bei VW, jenem "deutschen" Automobilhersteller, der seine Wurzeln im KdF-Wagenwerk hat, "mit dem Ethno-Marketing unter dem Titel 'Volkswagen spricht Türkisch' begonnen", erklärte der VW-Vertriebsleiter der Region Mitte, Francesco Forte, dem Nachrichtenportal HNA.de. Konkret heißt das im VW-Neusprech, daß man "die Menschen mit türkischen Wurzeln zunehmend als Kunden gewinnen" will. Denn, so heißt es in dem Artikel des genannten Nachrichtenportals weiter, "2,7 Millionen Menschen türkischer Herkunft in Deutschland bieten einen enormen Markt". Legt man, wie VW es tut, allein nackte Bevölkerungszahlen als Maßstab des eigenen Handelns an, ist es um das Ansinnen des Kraftwagenherstellers sogar noch besser bestellt.
Nach offiziellen Angaben leben nämlich nicht nur 2,7 Millionen "Menschen mit türkischen Wurzeln" in der Bundesrepublik, sondern bereits mindestens 3,5 Millionen. Um seine Pläne nun besser umsetzen zu können, veranstaltete der Autobauer am Montag einen "Türkischen Abend" mit 150 Gästen in seinem Werk in Baunatal bei Kassel. Um den Absatz innerhalb dieser Bevölkerungsgruppe zu fördern, werden darüber hinaus mehr türkische Verkäufer bei VW-Händlern eingestellt. Man möchte es den Fremden in unserer deutschen Heimat eben so angenehm wie möglich machen. Auf die Befindlichkeiten der eingeborenen deutschen Bevölkerung kann ein allein an Profitmaximierung orientiertes Global Player-Unternehmen wie die Volkswagen AG natürlich keine Rücksicht nehmen. Dieser Umstand sollte allerdings all jene Deutschen, die mit dem Gedanken spielen, sich ein Automobil der Marke VW zuzulegen, zum Umdenken bewegen.
Jörg Krebs,
NPD-Landesvorsitzender Hessen