11.03.2010

Nur ein Blinder oder notorischer Ignorant wird ernsthaft bestreiten können, daß die Sicherheit im Frankfurter ÖPNV - insbesondere in den letzten Monaten - sehr zu Wünschen übrig ließ. Erinnert sei nur an die zahlreichen Angriffe auf U-Bahn- und Busfahrer, auf Kontrolleure oder Fahrgäste, die, zynisch ausgedrückt, einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren. In der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung war es immer wieder der NPD-Stadtverordnete Jörg Krebs, der den Finger in die Wunde legte, der nachfragte und bohrte, auch wenn es den Vertretern der etablierten Parteien und den politisch Verantwortlichen mißfiel.
Was sowohl Magistrat, als auch Polizei nicht eingestehen wollen ist, daß die Bürgerinnen und Bürger vor allem im Norden Frankfurts unter dem Vorhandensein zumindest bandenartiger Strukturen zu leiden haben. Jugendliche, vor allem solche ohne deutschen Hintergrund, schließen sich zu kriminellen Gruppen zusammen und terrorisieren ihre Umwelt. Sei es durch Sachbeschädigungen, sei es durch Pöbeleien oder gar Angriffe auf Leib und Leben, oder sei es durch Einbrüche und Diebstähle. Als einzige der Frankfurter Zeitungen berichtete die Rundschau vor einigen Tagen über dieses Phänomen (wir berichteten) und sprach klar von "Jugendgangs" die die Bürger terrorisierten.
Gerade die U-Bahnstationen werden dabei immer häufiger zu wahren Angsträumen. Auch dieser Entwicklung widmete die Frankfurter Rundschau erst vorgestern einen Artikel und stellte dazu fest: "Unterdessen ist das Thema Sicherheit im ÖPNV zum Politikum geworden. Dieser Tage nahm Ordnungsdezernent Volker Stein (FDP) zu einer Anfrage aus der Stadtverordnetenversammlung Stellung. Die Vorlage beschäftigt sich mit der Station Nieder-Eschbach. Dort hatten sich Fahrgäste immer wieder über Vandalismus und über pöbelnde Jugendliche beklagt."
Daß es sich bei der erwähnten "Anfrage aus der Stadtverordnetenversammlung" um die Anfrage A 1122 mit dem Betreff "Kontrollen an der U-Bahnstation Nieder-Eschbach" des NPD-Stadtverordneten Jörg Krebs, der selbst in diesem nördlichen Stadtteil Frankfurts wohnt, handelte, verschwieg das Blatt dann doch lieber. Erstaunlich ist allein schon die Feststellung, daß diese Anfrage, bzw. die Antwort des Ordnungsdezernenten Volker Stein darauf, laut Rundschau kennzeichnend dafür sei, daß das Thema Sicherheit in den Frankfurter Bussen und Bahnen zum Politikum geworden sei.
Daß dem so ist, zeigen auch jüngste Äußerungen des Frankfurter CDU-Kreisvorsitzenden und Innenstaatssekretärs Boris Rhein, der wiederum in der Rundschau im Hinblick auf das CDU-Wahlprogramm zur Kommunalwahl im nächsten Jahr erklärte "Wir werden uns des Themas Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr weitaus intensiver annehmen müssen, als das bislang der Fall ist. Da werden alle gefragt sein: Selbstverständlich die Polizei, aber auch der Verkehrsträger, die VGF. Wir müssen den Bürgern deutlich machen, der öffentliche Nahverkehr ist kein Angstraum, sondern ein sicherer Raum." Nebenbei bemerkt: Herr Rhein wohnt ebenso wie Jörg Krebs im Stadtteil Nieder-Eschbach.
Aber wie dem auch sei, das Thema Sicherheit wird auch für die Frankfurter Nationaldemokraten weiterhin eine große Rolle spielen und die Römer-NPD wird auch in Zukunft am Ball bleiben, wenn es darum geht, unsere Stadt sicherer zu machen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre allemal das Eingeständnis der Verantwortungsträger in dieser Stadt, daß wir in der Tat nicht nur ein Sicherheitsproblem im ÖPNV, sondern darüber hinaus ein massives Problem mit einer immer weiter ausartenden Jugendkriminalität haben.
Frankfurt, den 11.03.2010
Pressestelle der NPD im Römer
Quelle: www.npdfrankfurt.de