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22.06.2010

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Das Volk wird kaputtgespart, aber Hessens Landtagsabgeordnete bedienen sich wieder einmal selbst!

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Das kürzlich beschlossene „Sparpaket“ trifft vor allem die Schwächsten des Volkes, Hartz IV-Empfänger, Alleinerziehende, Mittelständische und Rentner. Während das einfache Volk längst schon jede Mark, bzw. jeden „Euro“, zweimal umdrehen muß, bevor es ihn ausgibt, während der Mittelstand immer weiter schrumpft, weil die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter auseinanderklafft, raffen diejenigen, die uns die derzeitige Misere über Jahrzehnte eingebrockt haben, die Polit-Bonzen von CDU/SPD/FDP/GRÜNE/LINKE, immer größere Reichtümer zusammen. Das Volk soll den Gürtel immer enger schnallen, während die etablierte Politik sich die feinsten Gaumenfreuden genehmigt.

So jetzt geschehen im Hessischen Landtag. Da so ein Landtagsabgeordneter ja ohnehin „viel zu wenig“ verdient, erhöhen sich die Damen und Herren in schöner Regelmäßigkeit ihre Bezüge einfach selbst. Überhaupt sind die Landtags- und Bundestagsabgeordneten in Deutschland der einzige Berufsstand, der über die Höhe seines Lohnes selbst bestimmen darf. Die einfache werktätige Bevölkerung genießt solcherlei Privilegien freilich nicht. Die einfache werktätige Bevölkerung kann von einem Gehalt in Höhe von 6.946 Euro pro Monat in aller Regel ohnehin nur träumen. Für die hessischen Damen und Herren Landtagsabgeordneten von CDU, SPD, FDP, Grünen und SED-Linkspartei ist ein solches Entgelt hingegen kein Traum, sondern Wirklichkeit.


Jörg Krebs

Zumindest seit heute. Da erhöhten sich die Damen und Herren des „Hohen Hauses“ in Wiesbaden nämlich mal wieder ihre Bezüge, verharmlosend „Diäten“ genannt. Eine Debatte um die Erhöhung gab es nicht, die Abgeordneten fügten sich einfach ihrem Schicksal; auch die angeblich so um soziale Gerechtigkeit bemühten Abgeordneten der SED-Linkspartei nahmen die Erhöhung ihrer Bezüge kommentarlos hin - man möchte halt nicht anecken. Um ordentliche 1,5 Prozent steigen die monatlichen Diäten zum Juli auf die eben erwähnten 6.946 Euro, eine Steigerung, von der mancher Arbeitnehmer nur träumen kann. Der Landtagspräsident und die Vorsitzenden der fünf Fraktionen erhalten jeweils 50 Prozent mehr als die anderen Abgeordneten, also 10.409 Euro im Monat. Die Vizepräsidenten bekommen einen Zuschlag von 25 Prozent und damit 8.678 Euro.

Insgesamt recht ordentliche Summen, zumal angesichts der Tatsache, daß sich nicht nur der Schuldenstand des Landes Hessen auf einem Rekordstand befindet, sondern auch die Schulden des Bundes - nicht zuletzt Dank der „Rettungspakete“ für Griechenland und den vom deutschen Volke so heiß und innig geliebten „Euro“ – in exorbitante Höhen geklettert sind und Schuldenkanzlerin Angela Merkel eigentlich die Sparparole ausgegeben hat. Sparen möchten die Damen und Herren der etablierten Politik ganz bestimmt, aber zu allerletzt natürlich bei sich selbst. Zuvor soll erst einmal das dumme Volk bluten, das mittels des „Sparpaketes“ langsam aber sicher kaputtgespart wird. Für unsere Landtags- und Bundestagsabgeordneten ist uns Deutschen eben kein Opfer zu groß, zur Finanzierung ihrer „Diäten“ lassen wir uns schließlich auf jede noch so utopische Normen-, ähm, Verzeihung, Steuer- und Abgabenerhöhung ein und schnallen den eigenen Gürtel natürlich noch ein wenig enger. Das ganze funktioniert selbstredend nur so lange, bis das Volk die „Schnauze voll“ hat und unter der Parole „Sozialräuber abstrafen“ die Paläste stürmt – sic!

Jörg Krebs,
NPD-Landesvorsitzender Hessen





        

 

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