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22.07.2010

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Gleichmacherei um jeden Preis

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Plädoyer für das dreigliedrige Schulsystem

Die Schulreform in Hamburg ist gescheitert, aber auch in anderen Ländern - vor allem Westdeutschlands - werden ähnliche Schritte, wie in der Hamburger Schulreform, angedacht, angestrebt. So soll die Grundschulzeit verlängert werden, von vier auf fünf oder sechs Jahre. Ziel ist es, die Schüler trotz großer Leistungsunterschiede länger im gemeinsamen Klassenverband unterrichten zu lassen. Zum Glück wurde dieses Experiment auf dem Rücken der Kinder abgelehnt.

Was sind die wahren Hintergründe, weswegen sich westdeutsche Politiker für die Primarschule aussprechen? Ist es wirklich so, daß mit längerem gemeinsamen Lernen die Unterschiede reduziert werden? Ist es wahr, daß dadurch der evidente Zusammenhang zwischen Geldbeutel der Eltern und schulischem Erfolg des Kindes minimiert wird? Dem ist mitnichten so.

Linke Ideologen Westdeutschlands und andere verwirrte Sozialromantiker versuchen dem Volk einzureden, daß langes gemeinsames Lernen allen Schülern mehr Chancen biete und Schulstrukturreformen das Allheilmittel für die eklatant großen Unterschiede im Leistungsniveau zwischen deutschen und ausländischen Schülern seien. Doch dies ist nur Ideologie – mit der Realität und der alltäglichen Schulpraxis hat das herzlich wenig zu tun. Auch der Focus erwähnt in seiner Online-Ausgabe vom 16.07.10, daß die Verfechter des langen gemeinsamen Lernens selbst ihre Kinder nur äußerst selten in Gemeinschafts- oder Gesamtschulen schicken, wo eben dieses lange gemeinsame Lernen praktiziert wird. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Außerdem beschreibt der Focus das ganze Gerede vom langen gemeinsamen Lernen als hilflosen Versuch der Gesellschaftsreparatur – eine sehr treffende Bezeichnung für einen ideologisch aufgeladenen Versuch, der nur in die Katastrophe führen kann.

Zahlreiche Studien haben bewiesen, daß ein zu großes Leistungsgefälle in einem Klassenverband zu einer chronischen Unterforderung der leistungsstarken und zu einer folgenschweren Überforderung der leistungsschwächeren Schüler führt. Dies bringt Konsequenzen wie Resignation, Depression, Desinteresse und schwerwiegende Konzentrationsstörungen bei vielen betroffenen Schülern mit sich. Keinem wäre damit geholfen, eine grundlegende Nivellierung der schulischen Leistung auf ein für Deutschland katastrophales Mittelmaß wäre die Folge. Deutschland braucht ein funktionierendes Bildungssystem und keine Verwahrungsanstalten, in denen die Kinder versauern, weil es versäumt wird, sie leistungsgerecht zu fördern.



Ein anderer Aspekt, der nicht vernachlässigt werden darf, ist das Ziel der Systemparteien, Ausländer einer Zwangsintegration zu unterziehen. So sollen im Zuge der Einrichtung der Primarschule auch Ausländer (selbst wenn sie wesentlich leistungsschwächer sind als ihre deutschen Mitschüler) im Klassenverband verbleiben. Dies mutet schizophren an, hat doch selbst die Kultusminister-Konferenz (die ja nun über jeden Verdacht der Ausländerfeindlichkeit erhaben sein sollte) ermittelt, daß schon ein 20-prozentiger Ausländeranteil in einer bundesdeutschen Schulklasse dramatische Folgen für das Leistungsniveau der gesamten Schulklasse zeitigt. Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sinkt das Leistungsniveau einer solchen Klasse beträchtlich.

Auch wenn die Systempolitiker im Zuge des aktuellen Schulreformversuchs die Zeit des gemeinsamen Lernens nur auf 5 bzw. 6 Jahre ausdehnen wollen, ist doch schon erkennbar, wo die Fahrt hingehen soll. Man will unseren Kindern langfristig ein Schulsystem zumuten, indem alle ohne Berücksichtigung der Leistungskapazitäten des Einzelnen von der ersten Klasse bis zum Schulabschluß gemeinsam unterrichtet werden – mit allen schon erwähnten Folgen.

Welche Konsequenzen muß eine nationale Bildungspolitik aus diesen Erkenntnissen ziehen?

Wir fordern ganz klar die Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems, bestehend aus einer gemeinsamen Grundschule und den nach Leistungsmöglichkeiten gegliederten Schulformen Realschule und Gymnasium. Nur mit dieser Gliederung ist es möglich, sowohl leistungsschwächere als auch leistungsstärkere Schüler ihren Fähigkeiten gemäß zu fördern.

Auch fordern wir verstärkte staatliche Investitionen im Bildungssektor, um kleinere Klassen realisieren und somit eine stärker am Individuum und seinen Möglichkeiten ausgerichtete Förderung verwirklichen zu können.

Und wir fordern, daß Deutsche und kulturfremde Ausländer in getrennten Klassen unterrichtet werden, um beide ihrer Kultur gemäß erziehen und unterrichten zu können und sie nicht ihrer kulturellen Eigenarten zu entfremden.

Nationale Bildungspolitik muß sich am Menschen orientieren, so wie er ist und nicht wie ihn marxistische und liberalistische Gleichheits-Apostel gern hätten. Die Menschen sind nicht gleich, sie unterscheiden sich in großem Maße in ihren Fähigkeiten und schulischen Möglichkeiten – dies muß eine menschliche Politik berücksichtigen.

Ronny Zasowk

Quelle: www.npd.de






 

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