NPD-Landesverband Hessen

07.01.2011

Lesezeit: etwa 2 Minuten

NPD: Jetzt die Partnerschaft mit Rußland und China ausbauen!

Deutschlands Weg zur Souveränität / Erklärung des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik der NPD zum Jahreswechsel

Ob Afghanistan, Nahost oder Iran - Merkel und Westerwelle stehen auch an der Jahreswende 2011 in Nibelungentreue an der Seite der USA und unterstützen mit deutschen Soldaten deren verlorenen Kampf um die Erhaltung der US-Globalherrschaft.

Zum Jahreswechsel lebten etwa sieben Milliarden Menschen auf dem Globus, davon 1,3 Milliarden Chinesen. Mit dem Nachbarland Indien zusammen stellen die beiden asiatischen Großmächte ein Drittel der Erdbevölkerung. Auch wenn Indien und China nur über ein bescheidenes Atomwaffenpotential verfügen, reicht diese nukleare Abschreckung bereits jetzt als atomare „Lebensversicherung“ gegenüber den Kriegs- und Interventionsplänen der USA.



Washington schmiedet deshalb mit Hochdruck an einer antichinesischen Militärallianz, der neben Südkorea auch Japan und Australien sowie weitere Staaten angehören sollen. Stellvertreterkriege schon in naher Zukunft sind nicht auszuschließen, zum direkten Angriff fehlt den USA aber schon jetzt die militärische Überlegenheit. Stellvertretend wird der Konflikt deshalb auf anderen Feldern ausgetragen - in den Bereichen Finanzen, Wirtschaft, Handel.

Während jedoch die USA offiziell Staatsschulden von etwa 14 Billionen Dollar zu schultern haben, kann China Devisenreserven von 2,5 Billionen Dollar ins Feld führen, davon allein etwa 900 Mrd. Dollar an US-Staatsanleihen. Der tönerne Koloß USA wird damit zum Papiertiger für den aufstrebenden chinesischen Drachen.

Die Musik spielt heute in Asien. Der innerasiatische Warenaustausch wächst kräftig. Indiens wichtigster Handelspartner ist gegenwärtig China, und das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern betrug im Jahre 2010 etwa 60 Milliarden Dollar. Es dürfte sich laut Schätzungen bis 2015 mehr als verdreifachen. Auch der chinesisch-russische Handel boomt und belief sich im Jahr 2010 auf gleichfalls geschätzte 60 Milliarden Dollar.

Und Deutschland? Nach Statistiken des chinesischen Zolls lag das deutsch-chinesische Handelsvolumen zwischen Januar und Oktober 2010 bei 115 Milliarden US-Dollar. Damit hat China die USA als wichtigsten Handelspartner Deutschlands außerhalb der EU abgelöst.

Aber nicht nur China ist eine strategische Alternative. Auch Rußland verfügt neben der geschichtlich begründeten engen Verbundenheit und seiner geographischen Nähe auch über ein unermeßliches Rohstoffpotential, das Deutschland durchaus zu einer strategischen Partnerschaft einlädt. Zwischen Januar und September 2010 konnte ein Zuwachs des deutsch-russischen Handelsvolumens um fast 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 42 Milliarden Euro erzielt werden, wobei Importe und Exporte in etwa gleich stark zulegten.

Höchste Zeit also für die Bundesrepublik, den tranatlantischen Schulterschluß mit den USA endlich aufzukündigen und sich aus der Umklammerung der Plutokraten zu befreien. Die Welt verändert sich - auch Deutschland hat seine Chance zur Wiedererlangung der nationalen Souveränität. Berlin wäre gut beraten, dieses Geschenk des Schicksals gerade jetzt zu nutzen und die strategische Partnerschaft mit Rußland und China auszubauen. Die deutsche Politik wäre es einer selbstbestimmten Zukunft unseres Volkes schuldig.

Quelle: www.npd.de




 

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