05.09.2011
Durch eine gemeinsame Kraftanstrengung der Kameraden aus Mecklenburg und Pommern, sowie vieler Wahlhelfer und Spender aus dem ganzen Bundesgebiet gelang uns der Wiedereinzug in das Schweriner Schloß mit einer sechs vor dem Komma. Bei den gleichzeitig durchgeführten Kreistagswahlen konnten wir 23 Mandate erringen und die Anzahl kommunaler NPD-Mandate damit weiter erhöhen.
In vier Wahlkreisen erreichten wir über zehn Prozent der Stimmen: Ostvorpommern I 10,4%, Ostvorpommern II 11,3%, Uecker-Randow I 15,4% und Uecker-Randow II 12,0%. Das niedrigste Ergebnis mit 2,8% erreichten wir im Rostocker Wahlkreis III. Dort schlugen wir nur knapp die Bundesregierungspartei FDP, die auf 2,7% der Stimmen kam. Die konkurrierenden „Republikaner“ kamen auf 0,1%.
Zu einem wichtigen Zeitpunkt konnte jetzt ein positives Signal gesetzt werden, das gerade in Bezug auf die Parteiverschmelzung mit der DVU sehr bedeutend ist: Die NPD hat erneut unterstrichen, dass sie im nationalen Lager die Führungsposition innehat. Damit stehen auch in Berlin konkurrierende Parteien endgültig auf verlorenem Posten, denn jeder nationale Wähler weiß jetzt, dass eine Stimme für diese verlorene Stimmen sind. Der Trend zur NPD wird sich dadurch in Berlin weiter verstärken.
Der Wiedereinzug der NPD in den Schweriner Landtag mit Udo Pastörs an der Spitze ist angesichts der wuchtigen Gegenwehr der selbsternannten Gralshüter der BRD-Demokratie eine nicht zu unterschätzende Leistung. Im Namen der Gesamtpartei gratuliere ich ihm recht herzlich zu diesem Ergebnis. Es galt sich gegen eine feindliche Medienwelt, gegen alltägliche Hetze, Lügen und Verleumdungen, ja selbst tagtäglich gegen tätliche Angriffe zur Wehr zu setzen.
Keine der Kampagnen der etablierten Blockparteien zur Verhinderung der NPD hatte Erfolg. Selbst die Zustellung einer Anti-NPD-Zeitung an 870.000 Haushalte als Verzweiflungsmaßnahme der Etablierten konnte den Wiedereinzug aufhalten.
Bei den Vertretern der etablierten Blockparteien stellte sich schnell die übliche Bestürzung über die NPD-Ergebnisse ein. Die Sozis konnnten sich nicht über den eigenen Wahlerfolg freuen und bejammerten den Wiedereinzug der NPD in den Landtag. "Das ist sehr bedauerlich", beklagte sich Sozi Sellering in den ARD-"tagesthemen". Er trat nachhaltig für die Verfolgung nationalen Gedankengutes ein und forderte die West-Bundesländer auf, ein "Verbot" der NPD zu unterstützen. CDU-Spitzenkandidat Caffier wertete das NPD-Ergebnis als "wirklich ernst". Es bleibt festzustellen, daß die Etablierten wieder einmal der inhaltlich-politischen Auseinandersetzung aus dem Weg gegangen sind. Statt nun aber die eigene bisherige undemokratische Vorgehensweise gegen die NPD einer kritischen Analyse zu unterziehen, bleiben ihnen nur wüste Beschimpfungen und der erneute hilflose Schrei nach einem NPD-Verbot oder Wählerbeschimpfung. Für wie dumm halten die da oben eigentlich unsere Wähler?
Wahltag bleibt Zahltag und die Wähler lassen sich nicht länger an der Nase herumführen. Nicht vorzustellen, wenn sich die frustrierten Nichtwähler auch noch dazu entschlossen hätten, denen da oben einen Denkzettel zu verpassen und NPD gewählt hätten. Das Wehklagen, Heulen und Zähneklappern der Etablierten fände kein Ende.
Wir müssen es den Wählern nur klar machen, daß NPD wählen für die Etablierten einer Höchststrafe gleichkommt. Wenn uns dies in Berlin gelingen sollte, wird denen da oben schnell hören und sehen vergehen. Darum hat der Berliner Wahlkampf eine neue Qualität erlangt. Ob es uns gelingt, die frustrierten und enttäuschten Wähler zur Wahl der NPD zu bewegen, wird von uns allen abhängen. Der Wahlkampf in Berlin muß jetzt verstärkt werden.
Der Wahlsieger von Mecklenburg und Pommern Udo Pastörs wird mit mir auf unserer Abschlußkundgebung am kommenden Sonntag in Berlin sprechen. Unterstützt uns durch Euer Kommen und bleibt gleich zum Wahlkampf da. Jede helfende Hand wird ab sofort gebraucht. Laßt uns in der letzten Phase des Berliner Wahlkampfes alle kräftig „Gas geben“!
Berlin, den 05. September 2011
Udo Voigt,
NPD-Parteivorsitzender
und Berliner Spitzenkandidat