NPD-Landesverband Hessen

05.02.2020

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Bundesvorsitzender referiert zum Thema "Wohin steuert die NPD?"

Die Wetterauer NPD konnte am Dienstagabend den Parteivorsitzenden der NPD, Frank Franz, als Redner begrüßen. Franz sprach damit in jenem Landkreis, in dem die NPD Jahrelang Spitzenergebnisse von über 20 Prozent in Wölfersheim erreichte. Ebenfalls konnten im Wetteraukreis erstmals wieder nach Jahrzehnten bei einer Kommunalwahl (März 2001) drei Abgeordnete in einen Kreistag entsendet werden, die damit Fraktionsstärke erzielten. Zur Kommunalwahl im Jahr 2016 erreichten die Nationaldemokraten für den Westen bis dahin unvorstellbar hohe Wahlergebnisse von über 10 Prozent in der Stadt Büdingen und der Gemeinde Altenstadt und zog damit mit jeweils vier Abgeordneten in die Parlamente ein.

Der Vorsitzende der NPD-Fraktionen in Büdingen und im Wetterauer Kreistag, sowie hessischer Landesvorsitzender, Daniel Lachmann, eröffnete die Veranstaltung. Er gab einen Rückblick auf die bisherige Arbeit der zurückliegenden Wochen sowie einen Ausblick auf Planungen für das laufende Jahr hinsichtlich des anstehenden Kommunalwahlkampfes. Auch ging er in seiner Eröffnungsansprache auf aktuelle Ereignisse ein, wie z.B. den erzielten Freispruch für die Wetzlarer Stadtverordnete Regine Land auf dem am Morgen stattgefundenen Gerichtsprozess. Im Verfahren wurde eine kritische Aussage, die sie in Richtung der Altparteien im Parlament von sich gab, behandelt. Eine SPD-Abgeordnete hatte sie auf Unterlassung verklagt und unterlag jetzt abschließend im Prozess.

Bundesvorsitzender gibt Zuhörer Kurs vor

Frank Franz betonte in seinem Vortrag die Notwendigkeit einer echten Alternative zu den Altparteien, die die AfD nicht oder nur in einem zu geringen Maße darstellen würde. Er stellte den Zuhörern die für ihn unverhandelbaren Säulen des NPD-Programmes vor, die lauteten: Nationale Souveränität, nationale Identität und nationale Solidarität. Auch sei das Volk als Abstammungsgemeinschaft für ihn nicht verhandelbar. Dennoch kündigte er an, das Parteiprogramm solle um einige Punkte erweitert und andere Themenfelder gestrafft werden. Seiner Meinung nach sollte das Parteiprogramm nur die wichtigsten Rahmenforderungen enthalten, damit nicht zu viel Interpretationsspielraum gegebenen sei.

Weiter berichtete Franz von den Ergebnissen einer Klausurtagung, die im Oktober des letzten Jahres stattfand und an der zahlreiche Funktionsträger der Partei aus verschiedensten Ebenen teilnahmen. Dabei verständigte man sich darauf, einen Entschließungsantrag beim Bundesparteitag einzubringen, der vorsieht, dass der neue Parteivorstand ein Konzept für die Zukunft der NPD erarbeiten soll. Hierbei soll auch die Änderung des Parteinamens geprüft werden. Der Antrag wurde mehrheitlich auf dem Bundesparteitag verabschiedet und der neue Parteivorstand handelte sogleich und kam Mitte Januar zu einer ersten Arbeitstagung zusammen. Dort einigte man sich u.a. darauf, dass die Partei deutlich kampagnen- und aktionsorientierter arbeiten solle und auch die Verwaltungsarbeitet auf der Basisebene verschlankt werden soll. Beschlossen sei weiterhin ein Konzept, welches beinhaltet die Parteizeitung „Deutsche Stimme“ zu einem Magazin umzuwandeln, damit neue Zielgruppen für die NPD angesprochen werden können. Immer wieder lobte Franz den Einsatz der Parteifunktionäre in den hessischen Hochburgen, die trotz eher negativen Entwicklungstrends für die NPD die Partei vorbildlich vertreten würden. Er forderte die Teilnehmer auf, sich gerade in den Hochburgen miteinzubringen, um die Partei dort weiter zu stärken.

Ausführlich und durchaus selbstkritisch ging Frank Franz auf die Fragen der Zuhörer ein, die sich hauptsächlich auf die Planungen zu einer möglichen Umbenennung und auf die Strategie für den Neustart der Partei bezogen.

Wie aus den Gesprächen nach dem offiziellen Programm herauszuhören war, kam die Veranstaltung bei den mehr als 30 Besuchern gut an und motivierte auch für anstehende Aufgaben.

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