Das doch etwas merkwürdige Demokratieverständnis des
Wilfried Molz von der Gesamtschule Gedern
Als im ersten Moment sehr erstaunlich wurde durch den Kreisvorstand der NPD im Wetteraukreis auch die Kehrtwendung seitens der Leitung der Gesamtschule Gedern, welche die Einladung der Schülervertretung an die Spitzenkandidatin der NPD auf der Liste zur Kommunalwahl 2006, Josephine Fröhlich zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Jugend und Schule“ gestattete, aufgenommen.
Erstaunlich insofern, als noch im Jahr 2005 eine Einladung des damaligen Kandidaten zur Bürgermeisterwahl in Gedern, Carsten von Waffenstein von unserer Partei nicht opportun erschien.
Josephine Fröhlich konnte den zahlreich erschienenen Schülerinnen und Schülern wahrhaft sehr gut Rede und Antwort stehen, wich keiner Frage aus und verwies auf Grund einer Frage, aus welchen Anlässen für die Schüler, Ausflüge, Jugendräume und sonstige Einrichtungen der Jugendpflege keine finanziellen Mittel mehr vorhanden wären, auf Inhalte des aktuellen Flugblatts zur Kommunalwahl und darin enthaltener Aussagen des Spitzenkandidaten, Volker Sachs zur schier unglaublich hohen Bereitstellung finanzieller Mittel durch den Wetteraukreis für Asylbewerber - Gelder, welche dann für andere Aufgaben und die Jugendarbeit nicht mehr zur Verfügung stehen.
Schulleiter Wilfried Molz ließ es sich auch an jenem Tag nicht nehmen, seine persönlichen Aversionen gegen Mitglieder einer demokratischen Partei wiederum als Zeichen eigenen Machtbewußtseins als Schulleiter auszuspielen, indem er vor der Aula, in welcher die Veranstaltung statt fand, dort friedlich sitzende Mitglieder des Kreisvorstands der NPD mit Hausverbot belegte. Ebenfalls anwesende Mitglieder der Jungen Union entgegneten diesem Verhalten des wiederum ganz in gewohnter Weise absolutistisch im Stile Ludwig XIV. von Frankreich auftretenden Schulleiters mit offensichtlichem Unverständnis.
Offenbar aber ging es jenem Herrn Molz schlichtweg darum, wiederum nach eigenem Gutdünken zu bestimmen, wen er im Ausleseverfahren mit dem Prädikat „Demokrat“ oder „Nicht-Demokrat“ an seiner Schule zu dulden vermochte.
Sehr viele Schüler der Gesamtschule Gedern verweigerten ihrem Schulleiter, welche sie bereits im letzten Jahr nicht in großer Zahl zu seiner „Demo gegen Rechts“ zu motivieren vermocht hatte, neuerlich die Gefolgschaft und äußerten sich im Anschluß an diese Veranstaltung äußerst positiv über das Auftreten und die vorgetragenen Argumente der eingeladenen und ganz offenbar sympathisch wirkenden Kandidatin.
Sehr groß war dann seitens der Schüler auch die Nachfrage nach Informations- und Werbematerialien bei Vertretern der NPD, welche infolge der Nichtduldung auf dem Schulgelände dann an der Bushaltstelle vor der Gesamtschule Gedern verteilt wurden - die Taschen der NPD-Vorstandsmitglieder waren nach Verteilen allen mitgebrachten Materials völlig leer, und so manche Schülerin und mancher Schüler fragten nach weiteren Möglichkeiten, noch mehr Informationsmaterialien zu erhalten - Wünschen, welchen der Kreisvorstand der NPD im Wetteraukreis nur zu gerne nachkommen wird, gilt es doch, das in den Medien nur zu gerne vorgegaukelte Bild „des stets gewaltbereiten Faschos in Springerstiefeln“ wirksam zu entkräften.
Dazu beigetragen haben zweifellos auch die zahlreichen Info-Stände und Verteilaktionen von Informationsmaterialien in den vergangenen Wochen im gesamten Gebiet des Wetteraukreises. Die Enttäuschung der Wähler nach den zahlreichen Offenbarungen und vor allem der Mehrwertsteuerlüge von SPD und CDU nach Ausgang der vorgezogenen Bundestagswahl ist groß, wie wir alle unschwer bemerken konnten.
Wir Nationaldemokraten haben die Reaktion vieler Bürgerinnen und Bürger und auch den daraus resultierenden Auftrag jedenfalls verstanden.








