22.06.2006

Die Niedergänge des deutschen Schulwesens


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Die Nachrichtenagentur dpa berichtete vor einiger Zeit in einem bemerkenswerten Artikel über Zustände im Schulwesen der BRD hinsichtlich Ereignissen in Berlin:

„Berlin (dpa) - Angesichts eskalierender Gewalt hat eine Berliner Hauptschule einen dramatischen Hilferuf an den Senat gerichtet. Die Lehrer der Rütli-Schule im Problemviertel Neukölln würden mit Gegenständen beworfen oder gar nicht wahrgenommen, einige Kollegen gingen nur noch mit Handy in den Unterricht, um notfalls schnell Hilfe anfordern zu können.

So schildert es ein Brief an die Schulaufsicht, der am Donnerstag bekannt wurde. Die Lage sei geprägt von Zerstörung, Gewalt und menschenverachtendem Verhalten auch gegenüber Lehrern. «Wir sind ratlos», schreiben die Pädagogen. Weniger als 20 Prozent der Jugendlichen an der Schule sind deutscher Herkunft.

Von diesem Freitag an sollen Polizisten dafür sorgen, daß keine Waffen ins Gebäude gelangen. Nach Aussage von Bildungssenator Klaus Böger (SPD) wird die Schule zudem künftig von zwei Sozialarbeitern und zwei Schulpsychologen unterstützt. «Es wird keine Schule in Berlin geben, die aufgibt», sagte der Senator am Donnerstag.

In Berlin wird seit längerem darüber diskutiert, wie arabisch- und türkisch-stämmige Jugendliche besser integriert werden können. Die Opposition und die Lehrergewerkschaft GEW sprachen am Donnerstag von einem völligen Versagen der Bildungs- und Integrationspolitik in Berlin. Die GEW verlangte die Abschaffung der Hauptschule. Die Rütli-Schulleiterin ist seit Jahresanfang krank, auch für die Stellvertretung hatte sich bislang niemand gefunden, es gab nur eine kommissarische Leitung. Böger kündigte an, am kommenden Montag werde ein neuer Schulleiter die Arbeit aufnehmen.

Die GEW begrüßte das Eingeständnis der Lehrer, daß sie das Problem nicht mehr lösen könnten. Das sei kein Versagen der Lehrerinnen und Lehrer, sondern ein Versagen der Integrations- und Bildungspolitik in Berlin.

Aus der regierenden SPD gab es neben einem Plädoyer für das Modell Ganztagsschule auch eine vorsichtige Distanzierung zu Böger. Ein Abgeordneter sagte, der Senator müsse jetzt erklären, wie lange die Probleme an der Rütli-Schule schon bekannt seien.

De CDU im Abgeordnetenhaus sprach von einem «kompletten Versagen» des rot-roten Senats. Gewalt, Ausgrenzung und Terror gegen Lehrer und Mitschüler gehörten seit Jahren zum Alltag an vielen Berliner Schulen. CDU-Fraktionschef Nicolas Zimmer forderte eine «Task Force Schule» und Polizeikontrollen an gefährdeten Schulen.

Der Berliner Integrationsbeauftragte Günter Piening forderte für Hauptschulen in Brennpunkten Konfliktmanagement-Unterstützung durch Schulsozialarbeit, die auch Jugendämter und Polizei einbeziehe.

Der CDU-Innenexperte im Bundestag, Wolfgang Bosbach, hält die Vorgänge an der Rütli-Schule für keinen Ausnahmefall. An etlichen weiteren Schulen in Deutschland bestünden ähnliche Probleme, sagte Bosbach der in Oldenburg erscheinenden «Nordwest-Zeitung». Grundsätzlich funktioniere das Zusammenleben von Deutschen und Ausländern. Die Rütli-Schule zeige aber beispielhaft die Folgen fehlender Integrationsbereitschaft bei Zuwanderern.“

Soweit die Schilderung der Nachrichtenagentur dpa - wieder einmal soll also versucht werden, nicht die Ursachen für diese leichtfertig provozierten Zustände an der berühmten Wurzel zu packen sondern vielmehr an den Symptomen auf Kosten der Steuerzahler herum zu doktern.
Zukünftig sollen folglich Polizisten für die Sicherung der Schule sorgen, sowie nach dem Willen des Bildungssenators Böger von der SPD in der Stadt Berlin zwei Sozialarbeiter und zwei Psychologen für Ruhe an dieser Schule sorgen, an denen deutsche Schüler mit einem Anteil von weniger als 20 % sich in der absoluten Minderheit befinden - konkret bedeutet dies, daß in einer Klasse von zum Beispiel 25 Schülern noch fünf Schüler deutscher Herkunft sind.
Die Kosten für diesen Versuch zur Schaffung ruhigerer Zustände werden dabei verschwiegen - jene muß wieder einmal die bundesrepublikanische Bevölkerung aufbringen, die gerade vor der größten staatlich verordneten Steuererhöhung seit Bestehen der BRD zum Jahresbeginn 2007 steht.
Doch eine Rütli-Schule gibt es nicht nur in Berlin, vielmehr haben wir derartige Zustände inzwischen an vielen deutschen Schulen, über welche geflissentlich nicht berichtet werden soll, denn es könnte das vermeintlich schöne Bild einer neuen „multikulturellen Gesellschaft“ in der BRD ganz empfindlich stören.
Wer sich jedoch ernsthafte Gedanken macht und über den berühmten Tellerrand der Entwicklungen hinaus schaut, weiß, daß auch ein „multikultureller“ Einheitsbrei lediglich eine momentane Zeiterscheinung zu sein vermag.
Mit Kultur hat er zum einen überhaupt nichts außer deren Niedergang gemein und zum anderen führt gerade diese Vermengung von Völkern, Rassen und Kulturen letztendlich zu deren allgemeinem Niedergang.
Mit jener von gewissen Interessensverbänden ganz gezielt angestrebten Vermischung aller Völker dieser Welt sterben zugleich auch Fähigkeiten von Menschen, sprachliche Kultur sowie spezifische Merkmale einer jeden Rasse aus, gehen für immer verloren. Niemand sollte dabei auf den Gedanken kommen, daß der Begriff der „Rasse“ eine Erfindung von ihrer deutschen Heimat verbundenen Gruppierung sei - definiert doch gerade Art. 3, Abs. 3 GG Abstammung und Rasse ausdrücklich als schützenswert.
Welche Folgen die Entwicklungen im Schulwesen der BRD darüber hinaus noch besitzen, haben inzwischen Untersuchungen eindeutig ergeben können. In regelmäßigen Abständen informiert die „PISA-Studie“ über die Fahrt im multikulturellen Tunnel auf den Gleisen des Niedergangs im Volk der einstigen Dichter und Denker.
So befinden sich inzwischen Allgemeinwissen und Bildungsstand von Absolventen bundesdeutscher Schulen bereits hinter dem Stand von Schülern in Bulgarien.
Wer zum Beispiel in Frankfurt am Main Schulen besucht, wird unschwer erkennen können, daß das Beispiel „Rütli-Schule“ nicht nur in Berlin existiert, und ein deutscher Schüleranteil von 20% zeigt die Entwicklung der bundesdeutschen Bevölkerungsstruktur in gewissen Regionen in den kommenden Jahrzehnten bereits signifikant auf.
Aber noch geht es uns gut - zwar warnten die deutschen Sparkassen bereits vor geraumer Zeit von einem Abschmelzen der Spareinlagen, und Politiker in der BRD beklagten unlängst die niedrigste Geburtenrate seit dem Jahr 1946. Die Menschen scheinen resignieren zu beginnen, indem das Wahlvolk nicht mehr an die Wahlurnen geht und den Verantwortlichen in der Politik seine Zustimmung verweigert.
Die Grenze zur Blasphemie wurde jüngst auch anläßlich der Kommunalwahlen im März 2006 im Wetteraukreis überschritten, als sich CDU, FDP und Freie Wähler zu Siegern einer Wahl erklärten, welche mit 48,3 % Wahlbeteiligung ihnen gerade mal 24,5 % an Gesamtzustimmung erbracht hatte, d.h. von 1000 Wahlberechtigten stimmten exakt 245 Wähler für diesen Block der „bürgerlichen Mitte“ - 755 von 1000 Wahlberechtigten stehen jedoch nicht hinter diesem „Bündnis der Sieger“, was eine derartige Siegeserklärung und Regierungsverantwortung für die Wetterau zur Farce verkommen läßt.
Das Bespiel „Rütli-Schule“ vermag drastisch zu sein - an der Seementalschule im Wetteraukreis begann man kürzlich die eventuellen Anfänge zu proben:
„tuischi pamodscha“ - so der Titel einer Veranstaltung in einem Vokabular, der Rätsel aufgibt. Die Schauspieler dieser Inszenierung waren u.a. - Neslihan A., Vahide A., Oguz A., Pinar C., Hasan Ö. - im Orchester u.a. Elmedina A. und für das Bühnenbild waren u.a. Sinem A., Sedef A., Alisan C., und Silvan Ö. tätig.
Zum besten gegeben werden soll „eine Geschichte über Vorurteile, Freundschaft und Toleranz“ - „Die Lehrer der Rütli-Schule in Berlin-Neukölln wurden mit Gegenständen beworfen oder gar nicht wahrgenommen, einige Kollegen gingen nur noch mit Handy in den Unterricht, um notfalls schnell Hilfe anfordern zu können.“ - soweit die Nachrichtenagentur dpa zur Toleranz von Lehrern in einer bundesdeutschen Schule mit einem Anteil von weniger als 20 % deutschen Schülern.


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