24.07.2006

WM Fouls


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Die gröbsten WM-Fouls - bisher ungeahndet !

Die gröbsten Fouls im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft wurden leider von Deutschen begangen und zwar außerhalb der Stadien.

Die erste Blutkrätsche veranstaltete der PDS Nachwuchs Sachsen: Man forderte dazu auf, Deutschlandfahnen zu entfernen und gegen ein T-Shirt mit der Aufschrift „Nazis raus aus den Köpfen“ einzutauschen. Und zwar im Verhältnis drei zu eins.

Dann der üble Kopfstoß der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die dazu aufforderte, das Deutschlandlied nicht mehr zu singen. Die Nationalhymne sei auch wegen der vielen Einwanderer überholt, so die „patriotische“ Einstellung dieser Organisation. Beamtete GEW-Mitglieder sollte man mit einer lebenslangen Lehr-Sperre belegen.

Ein niederträchtiges Anspucken kam von Spiegel-Online Mitarbeiter Sebastian Christ. Unter der Überschrift „Zu Gast bei Schlägern“ wollte er wohl das herbeischreiben, was die Deutschlandhasser in den deutschen Medien so sehnlich erwarteten: negative Schlagzeilen im Rahmen der patriotischen Welle. Der Held Christ zog in Deutschlandhemd und mit Polen-Fahne los um die Antwort auf seine rethorische Frage: „Gibt es Ressentiments gegen Polen und ausländische Fans im Allgemeinen?“ selbst zu provozieren.

Das versteckteste Foul erlaubte sich Dr. Kai Gniffke, Chefredakteur von ARD-aktuell und verantwortlich für die „Tagesschau“. Er zwang den Nachrichtensprecher Jens Riewa zum Ablegen seiner schwarz-rot-goldenen Krawatte, die dieser während den 16-Uhr-Nachrichten getragen hatte und auch zur 20-Uhr-Ausgabe anlegen wollte. Begründung: „Nach den Vorfällen im Anschluß an das Spiel wäre eine solche Geste aber mit Sicherheit als Häme oder Triumphgeheul interpretiert worden. Die Tagesschau - insbesondere die Ausgabe um 20 Uhr - sind aber der Neutralität und Seriosität verpflichtet.“ Gibt es etwas Neutraleres und Seriöseres als Schwarz-Rot-Gold für eine deutsche Nachrichtensendung?

Dieses blöde, linkische Trikot-Ziehen veranstaltete die Wetterauer Zeitung. Unter dem Titel „Nationalismus oder Strohfeuer der Begeisterung“ wußte man zu berichten: „Neues „Selbstbewußtsein“ stößt teils auf Kritik“. Wie wahrnehmungsgestört muß man sein, um dem gelebten Gemeinschaftsgefühl der Deutschen mit solchen Schlagzeilen begegnen zu können?


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