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28.05.2007

Lesezeit: etwa 6 Minuten

NPD-Aktivitäten zum Bundestreffen der Rußlanddeutschen

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Aktionstag
Am Pfingstsonnabend fand in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen das 29. Bundestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Rußland unter dem Motto „Chancen schaffen - Chancen nutzen“ statt. Die Landsmannschaft kümmert sich um das kulturelle Erbe der Rußlanddeutschen, was durchaus erfreulich und wünschenswert ist. Neben dieser Aufgabe steht auch die Politik auf der Tagesordnung und hier hat sich die Bundesführung der Rußlanddeutschen bis jetzt leider als sehr blockparteienhörig, namentlich zur CDU hin, erwiesen. Diese Ausrichtung wurde z.B. durch ihre Publikationen wie der Zeitschrift "Volk auf dem Weg" in Form einiger Entgleisungen in Richtung der nationalen Deutschen zum Ausdruck gebracht, ebenso durch Werbung für die CDU.

Die Führung der Landsmannschaft hat in der BRD wohl die Aufgabe, ihre Schäfchen im politischen Sinne bei der Stange und somit systemkonform zu halten. Was bis jetzt auch recht gut funktioniert hat, denn die Unionsparteien wurden tatsächlich regelmäßig von um die 90 Prozent der Rußlanddeutschen gewählt.

Gastredner in Wiesbaden waren unter anderem . der Bürgermeister der Stadt, Dr. Helmut Müller, und die CDU Sozialministerin Silke Lautenschläger. Die Schirmherrschaft hatte der Hessische Ministerpräsident Roland Koch.

Nun gibt es aber auch in der NPD und ihrer nahen Umgebung aktive Volksdeutsche aus Russland die „heim ins Reich" zurückzukehren glaubten aber stattdessen auch hier Sowjetunion in Reinkultur vorfanden. Damit wollten sie sich aber nicht anfreunden und auch nicht mit dem, was einem hier in der BRD als Zukunft verkauft wird. So machten sie sich zunehmend selber Gedanken um die Zukunft des deutschen Volkes und schlossen sich der einzigen nationalen und wirklichen Oppositionspartei, der NPD, an. Sie konnten es einfach nicht glauben, daß die anderen Rußlandeutschen auf den Leim hiesiger Blockparteien gehen. Es wurde deshalb vor einigen Monaten eine Aktion ins Leben gerufen, die das Ziel hat, die Gefolgschaft der Landsmannschaft über die wahren Ziele ihrer Führung und die Folgen ihrer Treue zur Blockpartei-CDU aufzuklären. Gleichzeitig sollte natürlich Werbung für die Partei, die sich einzig und allein dem Schutz der Interessen des deutschen Volkes verschrieben hat, gemacht werden, also für die NPD. Und wo war das besser zu erreichen und ins Denken der Rußlanddeutschen hineinzubringen als bei ihrem Bundestreffen, zu dem bis zu 5.000 Rußlanddeutsche erwartet wurden.

Es wurden die sehr umfangreichen Vorbereitungen zu dieser großen Aktion in Angriff genommen. Weder die BRD-Stasi noch die Landsmannschaft sollten Wind davon bekommen, um sich dann eventuell auf unsere Überraschung einzustellen. Es sollte sie überraschen wie der sprichwörtliche
„ Schnee in der Wüste“. Konkret wurden nun einige Flugblätter vorbereitet, nämlich:
1. Aufruf der NPD an die Rußlanddeutschen in deutscher und russischer Sprache, 2. Das bekannte NPD-Flugblatt „Sind Sie rechtsradikal?“, 3. Ein kombiniertes Flugblatt mit folgenden Artikeln: Einer klärte darüber auf, wie die CDU um die Türken als Wähler und Mitglieder buhlt und sogar ihre Weltnetzseite teilweise in türkischer Sprache präsentiert. Ein weiterer Artikel in russicher Sprache berichtete vom Treffen von NPD-Politikern mit russischen Parlamentariern. Ein dritter Artikel berichtete über die vor einiger Zeit in Moskau zusammengeprügelte nichtgenehmigte Demonstration der Schwulen, an der auch der Grünen-Blockpartei-Vertreter Volker Beck teilgenommen hatte, 4. Die offizielle NPD-Zeitung "Jetzt reichts!".

Die zehn jungen Kameraden waren pünktlich am Treffpunkt und nach kurzem Gespräch fuhren wir nun alle gemeinsam Richtung der Rhein-Main-Halle. Um 7.30 Uhr war das Gebiet vor Ort schon erkundet und die jungen Kameraden bezogen, ausgestattet mit Flugblättern, ihre Stellungen vor dem Eingang in die Halle. Ab 8 Uhr wurden die Menschen in die Halle gelassen aber es bewegte sich noch sehr wenig, so blieb es bis etwa 9 Uhr. Aber dann ging es los: Es kam Bus auf Bus. Die Menschen mußten so durch unsere Reihen und bekamen von uns jeweils den Aufruf an die Rußlanddeutschen mit dem " Sind Sie rechtsradikal?"-Flugblatt und teilweise auch den Aufruf der Blockpartei-CDU an die Türken. Durch diese Aktion wollten wir uns zum Gesprächsthema in der Halle machen. Das ist uns auch sehr gut gelungen. Etwa 80 Prozent der Rußlanddeutschen nahmen unser Material mit. Manchmal kamen wir sogar mit dem Falten der Flugblätter nicht hinterher und so warteten viele sogar, bis wir soweit waren. Andere kamen zurück und wollten noch mehr Material haben, sprachen uns Lob aus und meinten, daß es richtig sei, wenn wir hier stehen. Davon, daß sie vielleicht nicht gemerkt hätten, wer da vor ihnen stand, kann keine Rede sein. Denn unser Material lag stapelweise auf dem Bürgersteig mit dem Parteizeichen nach oben und auch auf den Flugblättern stand unübersehbar NPD drauf. Es waren viele positive Reaktionen zu beobachten und wir führten auch immer wieder Gespräche mit Interessierten. Ein Frau kam sogar zu uns, sagte, daß unsere Aktion richtig sei, und fragte, ob wir Hunger hätten. Wir sollen doch bitte, sobald wir Zeit hätten, zu ihr kommen, sie werde uns allen ein Essen ausgeben.

Auch die Veranstalter bekamen schnell Wind davon, wer da vor ihrer Halle stand und liefen Amok. Ein Obergesinnungsaufseher war nur am telefonieren und gestikulieren, sprach dauernd mit den Ordnern vor der Halle und kam einige Male zu uns rübergelaufen mit dem Ziel, uns zu verscheuchen. Nun, da hatte er aber auf Granit gebissen, denn wir ließen uns von solchen Typen nicht beeindrucken. Weder die Ordner noch die herbeigerufene Polizei konnten ihm helfen, es war ja auch nichts zu machen, denn das Flugblattverteilen auf öffentlichen Straßen und Plätzen ist nun einmal erlaubt. Aus der Halle berichteten rußlanddeutschen Kameraden, daß dort bei den Funktionären Alarmstufe Rot angesagt war. Die Veranstalter liefen aufgeschreckt und mit den Karten des Gebäudes durch die Gegend und versuchten herauszufinden, ob sie uns nicht doch irgendwie wegjagen könnten. Und die Besucher kamen weiter mit unseren Flugblättern in die Halle. Bis 11.30 Uhr wurden rund 3.500 bis 4.000 Flugblätter an die Besucher verteilt. In der Halle produzierten die Vertreter der Blockparteien wie üblich lauwarme Luft. Sie schwadronierten u.a. von Integration und den hierzulande gegebenen Menschenrechten.

Abends sollte nun der zweite Teil der Aktion beginnen, Viele Teilnehmer machten sich langsam auf den Heimweg, als wir anfingen, „Jetzt reichts!" zu verteilen. Knapp 2 Stunden vergingen ohne Zwischenfälle und es wurden in dieser Zeit rund 1.300 Exemplare an die Rußlanddeutschen verteilt. Das kam wieder sehr gut an, der weitaus überwiegende Teil wollte unsere Zeitung unbedingt haben. Doch dann bekamen wir den „freiesten Staat auf deutschem Boden" zu spüren: Eine Gruppe von Kameraden wurde von fünf Polizisten umzingelt, die erst einmal alle Ausweise einsammelten. In der Zwischenzeit wurde weiter verteilt. Vorbeikommende Rußlanddeutsche wunderten sich über den Polizeieinsatz. Der Gipfel war dann, daß die Polizei uns allen Platzverweise für die gesamte Innenstadt Wiesbadens aussprach, ohne dafür eine Begründung zu geben. Alles Protestieren und Verweisen auf die Urteile des Bundesverfassungsgerichtes half nichts.

Letztendlich kann festgestellt werden daß unsere Aktion vollends gelungen ist und rund 4000 Flugblätter und 1.300 Zeitungen eine gute Werbung für die NPD sein werden.

Wir Rußlanddeutschen in der NPD möchten uns ganz herzlich bei den jungen Kameraden aus Hessen bedanken, die zuverlässig und tapfer ihren Mann gestanden haben und ohne deren Hilfe die ganze Aktion niemals so glänzend verlaufen wäre. Auch geht unser Dank an die an der Vorbereitung der Aktion beteiligten Kameraden aus dem Bundesvorstand, Landesvorstand Hessen und natürlich die Materialbeauftragten.

NPD Aktion

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