26.07.2007
Lesezeit: etwa 1 Minute
NPD sieht SED-Nachfolgerin als „reif für die Klapsmühle“
»
Zur Hauptseite wechselnBericht
Als ein Konglomerat unverschämter Unterstellungen weist der NPD-Stadtverordnete Jörg Krebs die Anwürfe des Linke-Stadtverordneten Udo Mack zurück, wonach die Nationaldemokratische Partei ihren Parteistatus dazu mißbrauche, „politische Straftaten“ zu begehen. „Jemand, der einer Partei angehört, die zweifellos als Rechtsnachfolgerin derjenigen Organisation zu gelten hat, die 40 Jahre lang den Mauermörder- und Stasi-Terrorstaat führte, sollte sich mit derartigen Anschuldigungen, zumal diese frei erfunden sind, tunlichst zurückhalten. Dies auch deswegen, weil es offensichtlich ist, daß die Partei ‚Die Linke.’ mit gewaltbereiten und –toleranten Linksextremisten z. B. der Antifa gemeinsame Sache macht“, stellt Jörg Krebs fest. Daß Mack dann auch noch prätentiös feststelle, die NPD sei keine nationale Partei, „schlägt dem Faß den Boden aus“, kommentiert der NPD-Vertreter im Frankfurter Stadtparlament einen Artikel der Frankfurter Neue Presse vom heutigen Tage weiter. „Wie kann ein erklärter vaterlandsloser Geselle beurteilen wollen, wer wirklich nationale Ziele verfolgt und wer nicht“, fragt Jörg Krebs in diesem Zusammenhang ferner und fügt hinzu: „Das ist ungefähr so, als wenn ein Kinderschänder sich über die gestiegenen Zahlen von Kindesmißbrauch auslassen wollte“.
Zu der Tatsache, daß die VVN-BdA ein Verbot der NPD zusammen mit der Frankfurter Oberbürgermeisterin fordere, erklärt der NPD-Stadtverordnete: „Es ist schon bezeichnend, wenn sich die OBm offenbar mit einer Organisation solidarisch erklärt, die vom Verfassungsschutz schon des öfteren als kommunistische Tarnorganisation eingestuft und die historischen Quellen zufolge vom DDR-Unrechtsstaat über Jahrzehnte finanziell unterstützt wurde“. Hier schließt sich aus Sicht Jörg Krebs’ der Kreis: „Die Phalanx der antideutschen Haßprediger wird immer giftiger in ihren Angriffen gegen die demokratisch legitimierte volkstreue Opposition und das ist auch gut so. Alles in allem erinnert dies an das Verhalten der DDR-Führungsriege gegenüber Dissidenten im ehemaligen mitteldeutschen Unrechtsstaat; der Verfolgungsdruck gegenüber Andersdenkenden wurde auch in der DDR um so härter, ja mehr sich dieser Staat dem Tage seines Unterganges näherte“.
Bericht