26.10.2007
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Wurde die Öffentlichkeit gezielt im Unklaren gelassen?
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Zur Hauptseite wechselnBericht
Nachdem über die Presse bekannt wurde, daß die bauwillige Hazrat-Fatima-Gemeinde die inzwischen käuflich erworbenen Grundstücke um den Hausener Industriehof offenbar bereits im Mai des letzten Jahres besichtigte und deshalb anzunehmen ist, daß die zuständigen städtischen Institutionen davon bis zu einem Jahr vor Information der Öffentlichkeit Kenntnis erlangten, hat der NPD-Stadtverordnete Jörg Krebs dazu nunmehr eine Anfrage (A 369) an den Magistrat gerichtet, die – in zehn Einzelfragen aufgegliedert – den Sachverhalt klären soll.
Krebs: „Sollte sich herausstellen, daß insbesondere der Magistrat, beziehungsweise das städtische ‚Amt für multikulturelle Angelegenheiten’, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, sowohl als auch den Ortsbeirat 7 rund ein Jahr über das Bauvorhaben im Unklaren ließ, so wäre dies ein ungeheuerlicher Skandal. Vor allem deshalb, weil die Öffentlichkeit de facto erst über das Bauvorhaben unterrichtet wurde, als die Hazrat-Fatima-Gemeinde bereits Eigentümerin der betreffenden Grundstücke und somit das sprichwörtliche Kind bereits ‚in den Brunnen gefallen’ war. Wäre dem so, dann könnte durchaus der Eindruck entstehen, als wäre der weiterhin höchst umstrittene Bau der Großmoschee ein von vornherein abgekartetes Spiel zwischen Stadt und der bauwilligen schiitischen Gemeinde gewesen. Ein solcher Sachverhalt würde bei den Hausener, Rödelheimer und Praunheimer Bürgerinnen und Bürgern sicher für weiteren Unmut sorgen und zudem die These der Nationaldemokraten stützen, wonach die Herrschenden im Römer auf die Meinung der Bürger ohnehin keinen Wert mehr legen. Die NPD wird jedenfalls auch hier weiter nachhaken und die Ergebnisse entsprechend in der Öffentlichkeit kommunizieren“, so Jörg Krebs.
Bereits am vergangenen Dienstag hatte die NPD im Römer eine Anfrage (A 364) mit dem Betreff „Muezzin-Ruf“ in Hausen eingereicht, da jüngste Entwicklungen um die geplante Gigamoschee in Köln Befürchtungen aufkommen lassen, wonach nach der Verwirklichung der Hausener Großmoschee auch dort der muslimische Gebetsruf ertönen könnte. Jörg Krebs dazu: „Wer will die Gemeinde daran hindern, nach Wahrung einer Schamfrist, bei den zuständigen Behörden die Zulassung einer regelmäßigen Beschallung zu beantragen? Wie ich meine Pappenheimer hier kenne, wird dies dann unter Hinweis auf das Glockengeläut der Kirchen ebenfalls genehmigt.“
Bericht