05.05.2008
Bericht Der geplante Bau einer Großmoschee in Köln spaltet die christlichen Konfessionen. Während der Evangelische Kirchenverband Köln und Region uneingeschränkt den Bau befürwortet (ebenso wie die etablierten Rathaus-Parteien), wächst der Widerstand in der katholischen Kirche. So erklärte Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, er habe zwar keine Angst, aber ein "ungutes Gefühl". Es sei "gleichsam von der Historie her doch ein Erschrecken, daß ein Kulturbruch in unserer deutschen, europäischen Kultur durch die Einwanderung der Muslime passiert ist". Meisner fordert Wachsamkeit, daß die dem Islam überlassenen Gebiete in Deutschland "nicht Territorien werden, auf denen sich die Scharia immer mehr entfaltet, was vom muslimischen Glaubensansatz ganz legitim ist". Ähnlich deutliche Worte sind leider im Hinblick auf die geplante Großmoschee im Frankfurter Stadtteil Hausen von hiesigen Kirchenfürsten nicht zu vernehmen. Es blieb allein der russisch-orthodoxen Gemeinde vorbehalten, die direkt gegenüber dem für die Großmoschee vorgesehenen Areal seit Jahrzehnten ein kleines Gotteshaus ...
...weiter04.05.2008
Bericht Auf ihrer letzten Mitgliederversammlung haben die Wetterauer Nationaldemokraten ihre Delegierten für den Bundesparteitag Ende Mai nominiert. Aus dem mitgliederstärksten hessischen Verband werden insgesamt 3 Vertreter des Kreisverbandes dort vertreten sein. Gewählt wurden Stefan Jagsch (Altenstadt), Sven Graf (Hirzenhain) und Jan Peppel (Büdingen). Als Ersatzdelegierte wurden von den anwesenden Mitgliedern Daniel Lachmann (Büdingen), Josephine Fröhlich (Hirzenhain) und Sebastian Vogel (Wölfersheim) gewählt. Der Bundesparteitag wird sicherlich Klärung über den in U-Haft sitzenden Bundesschatzmeister Erwin Kemna bringen. Auch wird die Diskussion über den Deutschlandpakt wegen dem Wahlantritten in Thüringen und Brandenburg Klärung schaffen. ...
...weiter03.05.2008
Bericht Im Vorfeld gab es wieder das übliche Ritual: Die ewig schlechtgelaunte Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch (75) zeterte gegen die Demonstration der NPD und der freien Kräfte zum 1. Mai in Nürnberg. „Die Kundgebung sei die Folge der diffus-rechtsextremistischen Stimmung eines ganzen Milieus, das sich in Nürnberg offenbar breit gemacht habe“, zitierte „Focus Online“ am 30. April unter der Überschrift „Knobloch rügt NPD-Aufmarsch“ die ranghöchste Vertreterin der Juden in Deutschland. Insbesondere behagte ihr nicht, daß die geplante Wegstrecke am jüdischen Altersheim vorbeiführte und auf einem Platz endete, der „nach dem von den Nazis ermordeten Walther Rathenau“ benannt sei. Wir wissen nicht, ob Frau Knobloch das wirklich so formuliert hat oder ob es sich um eine verkürzte Wiedergabe von „Focus Online“ handelt. Historisch falsch ist es in jedem Fall: Die damals noch weitgehend unbedeutende NSDAP hatte mit den tödlichen Schüssen auf den Reichsaußenminister im Jahre 1922 nichts zu tun. Mit ihren Attacken auf die Nürnberger ...
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