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28.01.2010

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Denkmal für die Opfer von der „Wilhelm Gustloff“ gefordert

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Es handelt sich um die größte Katastrophe der deutschen Seefahrtsgeschichte: Am 30. Januar 1945 erhielt die „Wilhelm Gustloff“ Treffer von einem sowjetischen U-Boot, in deren Gefolge das Flüchtlingsschiff sank. 9.300 Frauen, Kinder sowie verwundete Wehrmachtsangehörige fanden den Tod. Aus Anlaß der 65. Wiederkehr des tödlichen Dramas fordert die NPD-Landtagsfraktion, zum Gedenken an die Opfer ein angemessenes Denkmal zu errichten.

Die Rahmenbedingungen für ein unter normalen Verhältnissen selbstverständliches Anliegen sind derzeit nicht unbedingt einfach. Mit Hinweis auf die angebliche deutsche Alleinschuld am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges (eine These, die von renommierten Historikern längst widerlegt ist) wird hierzulande jegliche Erinnerungskultur an unsere eigenen Opfer unterdrückt oder gar verächtlich gemacht. Stattdessen übt sich die herrschende Klasse in einem einseitigen Schuldkult, so wie am gestrigen Tage, als sie der Opfer „nationalsozialistischer Gewaltherrschaft“ gedachte. Überdies wird der Holocaust zu – wie selbst einige jüdische Persönlichkeiten zugeben – politischen und kommerziellen Zwecken instrumentalisiert.


Udo Pastörs, MdL

Vor diesem Hintergrund des ununterbrochenen Trommelfeuers von Vorwürfen, aber auch Propagandalügen forderte der Abgeordnete Udo Pastörs, „daß wir in Deutschland zu einer ausgewogenen, ehrlichen und damit ehrenvollen, auch der deutschen Opfer gerecht werdenden Gedenkkultur zurückfinden“. Ein Denkmal für die Opfer des Unterganges der „Gustloff“ wäre ein erster Schritt, der überdies geeignet wäre, „als wesentliches Symbol von Flucht und Vertreibung das Schicksal der deutschen Zivilbevölkerung mahnend zu dokumentieren“.   

Die Gegenrede des SPD-Abgeordneten Dr. Nieszery bewies einmal mehr, wie abgrundtief die herrschende Klasse des BRD-Systems die Propaganda-Lügen der einstigen Gegner Deutschlands verinnerlicht hat. Nieszery verstieg sich zu der Behauptung, die alleinige Schuld den Untergang der „Gustloff“ dem System Adolf Hitlers zuzuschieben.

In der Erwiderungsrede erteilte der Abgeordnete Michael Andrejewski (Udo Pastörs war unter fadenscheinigen Gründen das Rederecht entzogen worden) dem Plenum eine fabelhafte Lektion. Er verwies auf die Tatsache, daß Stalin keinen Hitler brauchte, um sein Massenmordsystem am Laufen zu halten. Ihm zum Opfer fielen neben Deutschen auch Ostpolen, aber auch hunderttausende Sowjetsoldaten, die nicht so „funktionierten“, wie es ihre Politkommissare wollten. Das Konzentrationslager Auschwitz sei nach 1945 von den Sowjets weiterbetrieben worden.

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