NPD-Landesverband Hessen

12.01.2018

Lesezeit: etwa 12 Minuten

Neujahrsempfang der NPD-Fraktionen Leun und Wetzlar am 07.01.2018

Jahresauftakt der NPD-Stadtverordnetenfraktionen Leun & Wetzlar

Sonntag, den 7. Januar 2018 fand im Stockhäuser DGH der 1. gemeinsame Neujahrsempfang statt. Bei "vollem Haus" fanden sich in der Halle auch prominente NPD-Funktionäre und Mandatsträger ein.

Der Neujahrsempfang wurde durch den Fahneneinmarsch der Jungen Nationaldemokraten (JN) eröffnet.

Der Wetzlarer Fraktionsgeschäftsführer Thomas Hantusch, der durch die Veranstaltung moderierte, konnte neben den Hauptrednern, den saarländischen Landesvorsitzenden und Saarbrücker Stadtrat Peter Marx, sowie den Leiter der NPD-Rechtsbteilung im Parteivorstand und Abgeordneten in der Saarbrücker Regionalversammlung Peter Richter weitere Parteigrößen gegrüßen. Aus Nordrhein-Westfalen, der Landesvorsitende und Bochumer Stadtrat Claus Cremer, die stellv. Landesvorsitzende und Kreistagsabgeordnete im Rhein-Sieg-Kreis, Ariane Meise. Aus Hessen begrüßte er den Landesvorsitzenden Jean Fiedler und Stadtverordnete und Gemeindevertreter aus Büdingen und Altenstadt unter der Leitung ihrer Fraktionsvorsitzenden, Daniel Lachmann und Stefan Jagsch, die auch die Wetterauer Kreistagsfraktion bilden. Aus Dresden reiste der Vorsitzende der kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) Hartmut Krien an. Parteivorstandsmitglied Florian Stein, Mitarbeiter des NPD-Europaabgeordneten Udo Voigt war ebenfalls zu Gast.

Als Gastgeber ergriff der Wetzlarer Fraktionsvorsitzende und Kreistagsabgeordnete des Lahn-Dill-Kreises Dr. Wolfgang Bohn das Wort. Dr. Bohn klärte auf, daß das Adenauer-System bereits damals die Ansiedlung von Fremden und nicht nur die Zuführung von Industriearbeitern zur Herabsetzung der Lohnkosten im Schilde führte.
Dr. Bohn kämpfte bereits in den 80er Jahren gegen den Bau von Atomkraftwerken. In zahlreichen Gerichtsverfahren konnte nachgewiesen werden, daß in der Umgebung von Atomkraftwerken die Leukämierate wesentlich höher ist. Auf Grund politischer Instruktion urteilten die Gerichte allerdings stets gegen die Volksgesundheit. Wolfgang Bohn führte zahlreiche Vorträge und Schulungen für die Jungen Nationaldemokraten durch und trat in Folge auch zur Kreistagswahl an und ist nun bereits seit 7 Jahren im Kreistag für die NPD tätig. Die allgemeine Berichterstattung aus dem Kreistag lässt allerdings Beiträge der NPD nur gezwungenermaßen durch, nachdem politische Skandale in die Öffentlichkeit gebracht wurden, ansonsten schweigt der Blätterwald. Seit den Kommunalwahlen im März 2016 ist Dr.Wolfgang Bohn Vorsitzender der NPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Wetzlar. Die NPD konnte mit einem Wahlergebnis von 7,8% mit 5 Mandatsträgern und einem Vertreter im Magistrat in das Wetzlarer Rathaus einziehen. Die NPD ist das wachsame Auge im Parlament. So z.B. deckte die NPD-Fraktion den Baulandskandal der Stadt Wetzlar auf, bei dem 1286 qm zu 3.- Euro je qm für reines Baugelände! anstatt den üblichen 95.- Euro verlangt wurden. Das sind dann 118.312 Euro geschenkt. Durch unseren Protest im Bauausschuß wurde dann dieser Teilflächenverkauf zum Begradigen des Baugrundstückes, den man als Quasischenkung bezeichnen muß, vorerst zurückgezogen. Die NPD setzt sich in der Stadtveverordnetersammlung Wetzlar weiterhin gegen den Bau von Windkraftanlagen ein, da diese in unserer Region vollkommen ineffizient sind und einzig als Abschreibungsobjekte dienen. Die Flächenversiegelung Wetzlars bekämpfen wir nicht mit dem Bau immer weiterer überflüssiger Gewerbegebiete, sondern durch die effiziente Nutzung und Umstrukturierung vorhandener bebauter Flächen. Bauland für Millionen Fremder ist Frevel an der Schöpfung. Wir von der NPD sprechen im Parlament Klartext und vertreten als einzige Partei die Interessen der Deutschen in Wetzlar. Wir alleine stehen konsequent für Volks- und Kulturerhaltung. Wir von der NPD treten nicht nur für Gewaltenteilung, sondern für eine echte Gewaltentrennung ein, so daß die einzelnen staatlichen Institutionen sich auch ernsthaft untereinander kontrollieren können. Wir sind nicht Rechts oder Links oder irgendeine verlogene Mitte, wir sind zu allererst Deutsche, die für den Fortbestand unseres Volkes kämpfen. Nur wer einig ist, kann sich auch das Recht und somit die Freiheit erkämpfen. Helft alle mit, damit das deutsche Volk erhalten bleibt.

Der JN-Aktivist Lukas stellte zeitgemäße Aktionsformen politischer Jugendarbeit vor und erläuterte sie anhand von Beispielen durchgeführter Einsätze. Aktivismus, wie weit wollen wir gehen, wie weit können wir gehen? So der Titel seines Vortrages. Aktivismus dient dem Aufmerksam machen auf einen Umstand, ein Thema, einen Vorgang. "Ich halte die Straße keineswegs für ein ganz besonders geeignetes Mittel, seine Meinung bekannt zu machen. Wenn einem aber nichts anderes übrig bleibt, dann bin ich allerdings der Ansicht, daß es außerordentlich demokratisch ist, wenn es Leute gibt, die die einzige Öffentlichkeit - nämlich die der Straße- benutzen und davon öffentlich Gebrauch machen" Ulrike Meinhof zum Thema Straßenaktivismus. Die durch das System aufgestellte Schweigemauer gilt es zu durchbrechen. Deswegen sind außergewöhnliche Aktionsformen geeignet, um ins Bewusstsein der Leute zu kommen. Das System weiß genau, daß wenn wir in der Öffentlichkeit mit den Menschen sprechen, diese uns auch sofort verstehen und nachvollziehen können, was wir zu sagen haben. Wir müssen selbst unser Bild bestimmen und dies nicht den Institutionen des Systems überlassen. Wichtig ist hierbei der persönliche Kontakt, um Argumente zu vermitteln, da dieser verhindert, daß Systempropaganda überhaupt greifen kann.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte Martin von der bekannten Gruppe „Sleipnir“.

Rechtsanwalt Peter Richter und Mitglied des Bundesvorstandes der NPD für das Amt Recht war hauptverantwortlich für die NPD im erfolgreich abgeschmetterten Verbotsverfahren tätig, ist regelmäßig für die NPD-Fraktion Wetzlar im Einsatz, um Unregelmäßigkeiten von Bürgermeister und Stadtverordnetenversammlung zu berichtigen. Er ging nochmal auf das gewonnene Verfahren ein, bei dem der Staat seine gesammelte Macht, seine gesamten Dienste in die Waagschale geworfen hat, um die NPD zu bekämpfen. Es ist uns gelungen, diesen schändlichen Angriff auf das anständige Deutschland bereits zum zweiten Mal abzuwehren und zu zeigen, daß wir als NPD immer noch da sind. Deutschland lässt sich nicht verbieten und dies ist ein ganz besonderes Pfund, welches wir haben und gilt uns als Aufruf, um mit Elan in die Zukunft zu gehen. Wir von der NPD gelten lieber als "Verfassungsfeinde", bevor wir als Volksfeinde gelten. Nicht das anständige Deutschland in der NPD muß sich dafür rechtfertigen, daß es sich für Volk und Heimat einsetzt, sondern rechtfertigen müssen sich die Volksfeinde und Gesetzesbrecher, die Deutschland abschaffen wollen. Das sind diejenigen, die vor den Kadi in Karlsruhe müssen.
Peter Richter ging aus aktuellem Anlaß auf einige aktuelle Verfahren ein, die derzeit geführt werden und für Hessen und Wetzlar von Bedeutung sind:
Am Amtsgericht Wetzlar spielte sich eine Posse ab, nachdem die Stadtverordnete der NPD-Fraktion, Regine Land, eine Anzeige, anläßlich einer Rede im Rahmen einer Sitzung der Stadtverordnetenversammlung Wetzlar bekam. Sie sprach dort die übrigen Parteien mit "Vertreter der volksvernichtenden und volkszerstörenden Gutmenschenparteien" an. Einige Herrschaften und Damen vertragen scheinbar nicht die Wahrheit und haben in der Stadtverordnetenversammlung Wetzlars eine gänzlich andersartige Auffassung von Meinungsfreiheit, die anscheinend immer nur so lange gilt, wie man selbst nicht angesprochen ist, nicht in seinem Treiben gestört wird. Durch das Amtsgericht wurde nun die Meinungsäußerung von Regine Land untersagt. Welche Rechtsnormen und Vorschriften der zuständige Richter hierbei angewandt hat, erschließt sich in keinster Weise. Dieses noch nicht rechtskräftige Urteil wird von uns mit allen Rechtsmittelinstanzen bis hin zum Bundesverfassungsgericht angefochten. Wir lassen uns nicht mundtot machen. Die NPD lässt sich von Volksverrätern nicht den Mund verbieten, die NPD nennt Volksverräter beim Namen und wird das auch in Zukunft rigoros tun. Der Stadtverband Wetzlar der NPD führt derzeit ein Verfahren auf Hallenüberlassung. Nach Gang zum Gericht wurde vom Verwaltungsgericht Gießen eine einstweilige Anordnung erteilt, daß dem Stadtverband der NPD Zugang zur Stadthalle gewährt wird. Es bestehen keinerlei Zweifel, daß vom Verwaltungsgerichtshof Kassel eine eingelegte Beschwerde seitens der Stadt zurückgewiesen werden wird. Auch in der Stadt Büdingen konnte ein juristischer Erfolg erzielt werden, bei dem der Bürgermeister Spamer beim Versuch der NPD-Fraktion die Gelder zu entziehen, mit dem Argument, die NPD sei doch verfassungsfeindlich, in seine Grenzen gewiesen wurde. Die Positionen der NPD sind eben nicht verfassungsfeindlich, ganz im Gegenteil: Wir fordern die Umsetzung des geltenden Asylrechts, wir fordern die Einhaltung der geltenden Vorschriften. Bereits seit über 2 Jahren wird jedoch in den obersten Regierungebenen fortgesetzter Rechtsbruch begangen und alle, die sich dem entgegenstellen werden für ihren Einsatz für Deutschland bekämpft.

Ein Höhepunkt des Tages waren dann die Ehrungen von 2 langjährigen Mitgliedern.

Im Beisein seiner Familie (Frau, beiden Töchtern und der zwei Enkelinnen) wurde der NPD-Fraktionsvorsitzende in der Stadtverordnetenversammlung Leun, Ludwig Palm für 40jährige Mitgliedschaft geehrt, davon ist er seit 28 Jahre ununterbrochen Leuner Stadtverordneter für die NPD. Ludwig Palm zeigte in seiner Rede auf, daß unsere politische Arbeit nicht nur aus Reden und Theorie "schieben" besteht, sondern vor allem durch das eigene Anpacken - nur so wirkt die NPD. Das Aufbauen einer eigenen "Burg" dient dem Einzug ins Parlament; so gelungen auch 1989 in Ehringshausen und Leun.
Gegen hunderte Gegendemonstranten, unter Objekt- und Personenschutz zog man damals in die Stadtverordnetenversammlungen ein. Pikante "Störmanöver" als Werkzeug parlamentarischer Arbeit, so z.B. Anträge auf geheime Wahl oder bei Bedarf auch auf namentliche Abstimmung werden durch Ludwig Palm gerne verwendet um später einen Sinneswandel von Mandatsträgern anderer Parteien leicht nachweisen zu können und somit vor der Öffentlichkeit, der Parlamentsgäste und Zuschauer zu dokumentieren. Die NPD-Fraktion in Leun erzielte beispielsweise mit der Forderung, behindertengerechte Sanitäranlagen in den Dorfgemeinschaftshäusern einzubauen, einstimmige Abstimmungsergebnisse in der Stadtverordnetenversammlung Leuns. Die etablierten Parteien haben es seit März 1989 trotz allen Aufwands nicht geschafft, die NPD aus dem Leuner Parlament zu drängen. Trotz aller Höhen und Tiefen wird die NPD-Fraktion Leun in der festen Gewissheit, nicht nur als Einzelkämpfer, sondern als Gemeinschaft auf dem richtigen Weg zu unserem Deutschland zu sein, auch in Zukunft weiter für unsere Heimat arbeiten, denn NPD wirkt.

Nach seiner Dankesrede erhielt er aus den Händen seiner Frau, der Leuner Stadtverordneten Ingeborg Palm einen Präsentkorb überreicht.

In einer weiteren Ehrung wurde ein Gründungsmitglied des hessischen Landesverbandes für seine langjährige Mitarbeit gewürdigt: Kurt Bandße kam als junger Mann nach dem Krieg aus Kirnten (Memelland) nach Mittelhessen. Er war in den Anfangsjahren der Partei Kreisvorsitzender des damals eigenständigen Dillkreises und von 1968 bis 1972 Kreistagsabgeordneter der NPD. Er hat damit das Fundament gegossen, daß der Lahn-Dill-Kreis seit Parteigründung bis heute eine NPD-Hochburg ist. Der erfolgreiche Unternehmer schaut zurecht auf sein Lebenswerk zurück. Er hat gezeigt, daß man einerseits durch harte Arbeit zu etwas kommen kann und trotzdem immer wieder öffentlich bei Wahlen für die NPD und damit für Deutschland mit seinem Namen einstehen kann. Nach seinen Dankesworten überreichte ihm die Wetzlarer Stadtverordnete Regine Land ebenfalls einen Präsentkorb.

Dann ergriff Peter Marx das Wort. Der begnadete Redner brachte die Halle in Bewegung.

Er berichtet aus seinem Leben für Deutschland, von Erlebnissen in der JN, wobei man an der innerdeutschen Grenze Selbstschußautomaten unter Lebensgefahr abmontierte. Die Verantwortlichen der BRD leugneten bis zu diesem Ereignis die Existenz der an der Grenze montierten Selbstschußautomaten, die nun entfernt wurden. Ein Erfolg der JN in der Geschichte der BRD. 1989 kam die NPD in den Frankfurter Römer, wobei Peter Marx das Pressereferat und die Leitung der Frankfurter NPD-Fraktion übernahm. man bestritt härteste Auseinandersetzungen mit Daniel Cohn-Bendit und Michel Friedman, der in der damaligen CDU-Fraktion polterte. Die NPD-Fraktion um Peter Marx war es, die bei Ankunft der Weltmeister, der deutschen Fußballnationalmanschaft, den Sprechchor "Deutschland, Deutschland" im Römer anstimmte, was sich dann auch auf den ganzen Platz übertrug. Bereits damals wurde es durch antideutsche Funktionäre in die Wege geleitet, daß mittlerweile Anhänger und Vertreter nationaler Parteien auf Fußballveranstaltungen "unerwünscht" sind. Hier wird die Axt angelegt, und das nicht nur durch die aktuelle Überfremdungssituation, es geht um die Substanz unseres Volkes, die wir als Deutsche zu verteidgen haben. Wir müssen uns der historischen Dimension bewusst werden. Wenn man unseren Frauen und unserer Jugend einredet, man sei Angehörige eines Verbrechervolkes, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn viele immer wieder fragen, warum man denn noch als Deutscher Kinder in die Welt setzen solle. Wir müssen unserer Jugend, wir müssen unseren jungen Menschen deutlich machen, daß wir keine Angehörigen eines Verbrechervolkes sind. Wir haben überhaupt keinen Grund uns Asche auf das Haupt streuen zu lassen, wir können aufrecht durch die Geschichte gehen. Die aktuelle Situation sieht leider so aus, daß "Schutzsuchende" unser Land zu Millionen fluten und der Staat selbst nicht mehr in der Lage ist, unserem Volk Schutz zu gewähren. Wir sind eben nicht das Sozialamt der ganzen Welt. Wir sind dafür da, die Interessen des deutschen Volkes durchzusetzen. Wie in ganz Deutschland, so auch in Wetzlar, so auch in Leun und ganz besonders am Veranstaltungsort, hier in Leun-Stockhausen. Dies macht deutlich, daß sich nur durch den flächendeckenden Einzug der NPD in die Parlamente etwas zu Gunsten unseres Volkes ändern wird. Im Anschluß seiner Rede stand der ganze Saal und rief „Hoch die nationale Solidarität“.

Zum Abschluß betraten die Gastgeber die Bühne. Die Wetzlarer Fraktion mit Dr. Wolfgang Bohn, Regine Land, Thassilo Hantusch und unserem Mann im Magistrat, Rainer Przybylski. Leider konnten die Stadtverordneten Martin Brauner und Frank Ritter krankheitsbedingt nicht anwesend sein. Ebenso betrat die Leuner NPD-Fraktion mit Thomas Gorr, sowie Ingeborg Palm und dem Vorsitzenden Ludwig Palm das Podium. Sie bekamen einen mitreißenden Applaus für ihre politische Arbeit, sowie ihren Mut und Beherztheit im Kampf für ein freies und deutsches Deutschland, für eine Heimat, von der man auch noch in 50 oder 100 Jahren sagen kann, sie bleibt deutsch.

Neuen Kommentar schreiben

Bitte keine Beleidigungen oder strafrechtlich Relevantes, sonst werden Ihre Daten an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet.
54.225.38.2
Bitte akzeptieren Sie Cookies.
Bitte geben Sie die Zahlen aus dem Bild ein (Spamschutz).
» Zur Hauptseite wechseln

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: