NPD-Landesverband Hessen

26.02.2022

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Brücken bauen, statt Brücken einreißen

Deutschlands Patrioten müssen erhalten, was die NATO zerstört

Klar ist, jeder, wie auch immer er sich im aktuellen Russland-Ukraine-Konflikt positioniert, wünscht sich ein schnelles Ende der Gefechte. Doch wie soll es nach einem Ende der Kämpfe weitergehen? Die Szenerie wirkt absurd. Europäische und insbesondere auch deutsche Politiker blasen rhetorisch zum totalen Krieg, so als gäbe es nach einem Sieg kein Russland mehr, zu dem es auch dann gute Beziehungen zu pflegen gilt. Selbstverständlich ist es legitim die Entwicklungen in der Ukraine zu bedauern, schließlich ist das Land, dass aktuell so tapfer kämpft zum Spielball anderer Mächte degradiert worden.

Udo Voigt in Sankt Petersburg

Zu einem dieser Teile gehört leider auch die neue Bundesregierung unter Kanzler Olaf Scholz und der Ministerin für feministische Außenpolitik Annalena Baerbock. Angetreten mit großem Pathos und dem Versprechen die deutsche Außenpolitik von Grund auf neu zu gestalten, verlieren sich die Verantwortlichen in schäumender NATO-Hörigkeit und bedienen die Klaviatur des kalten Krieges. Nur wird das größte Land der Erde auch in einigen Wochen und Monaten noch da sein. Auch dann werden die meisten der bald 150 Millionen Russen ein Interesse an friedvollen Beziehungen in alle Richtungen haben. Friedvolle Beziehungen, für die gerade unerreichbar hohe Hürden gelegt werden. Dabei hat Russland so viel zu bieten.

Wie also nun weiter? Wollen wir wirklich die Beziehungen der kommenden Jahre nach und mit Russland von den Irren in Kanzleramt und Bundestag abhängig machen und hoffen, dass der Schaden, der dort angerichtet wird, möglichst überschaubar bleibt? Ganz sicher nicht! Die deutsche Rechte steht in der einmaligen komfortablen Situation, dass sie sowohl in die Ukraine als auch nach Russland herzliche Beziehungen pflegt. Sie muss sich dieser Verantwortung bewusst sein und besonnen mit der Herausforderung umgehen. Dazu gehört auch das rhetorische abrüsten bestimmter Gruppen. Russland ist kein Feind Deutschlands und darf es auch nie wieder werden. Auch die Ukraine ist nicht unser Gegner.

Auf das aktuelle Geschehen, soviel Einsicht sollte jeder haben, können wir als Patrioten, die wir nicht in Regierungsverantwortung stehen, keinen Einfluss nehmen. Wir müssen darum beginnen, Brücken für ein danach zu bauen. Ob Russland obsiegt oder ob der US-geführte Westen seine geballte Kraft einsetzen wird um seine eigenen Interessen gegen Moskau durchzusetzen, Russland wird noch eine ganze weile ein geopolitischer Gegenspieler des Westens bleiben. Dieser Westen, als größter Feind der Freiheit braucht starken Druck um im Zaum gehalten zu werden. Fällt der russische Gegenpart, steht einzig China seinem Hegemonialbestreben entgegen. Ein Land, mit dem uns Europäer sowohl geschichtlich als auch mental wenig verbindet.

Jeder, der für Deutschland die notwendige Freiheit einfordert, muss verinnerlichen, dass der Gegner nicht in Kiew oder Moskau sitzt, wohl aber im NATO-Hauptquartier in Brüssel, in Washington im weißen Haus, aber auch im Berliner Kanzleramt. Die Exitstrategie aus der US-geführten westlichen Umklammerung Deutschlands sind möglichst gute Beziehungen zu starken Partnern. Wir reichen daher auch weiterhin unsere Hand in Frieden unseren Freunden in Russland und der Ukraine und bauen gemeinsam eine bessere Zukunft.

Berlin, 26.02.2022
Dipl.sc.pol. Udo Voigt

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