Udo Pastörs nahm heute gemeinsam mit den Abgeordneten und Mitarbeitern der NPD-Landtagsfraktion an der Kundgebung vor dem Schweriner Schloß teil. Knapp 700 Werftarbeiter kamen, um von der Landesregierung endlich Taten einzufordern. Organisiert wurde die Versammlung von der IG Metall. Von Protest war allerdings nicht viel zu spüren.
Protestzug und Mahnwache offenbar wegen zu geringer Beteiligung abgesagt
Der geplante Demonstrationszug vom Hauptbahnhof zum Schweriner Schloß fiel aus und auch die angekündigte Mahnwache, welche die IG Metall vor der Staatskanzlei durchführen wollte, wurde abgesagt. Die Gewerkschaft begründete das mit der geringen Teilnehmerzahl. Anscheinend fanden sich nicht genügend Gewerkschaftsfunktionäre, die sich auch bei Kälte und Wind für die Interessen der Schiffbauer einsetzen würden. Das ist eine schwache Leistung, gerade vor dem Hintergrund der Ankündigung, die Mahnwache solle 48 Stunden dauern.

Die Werftarbeiter hatten von den Vertretern der Metall-Gewerkschaft eine Antwort auf die Frage erwartet, wie es mit den Werften weitergeht. Sie wurden aber bitter enttäuscht. Die inhaltsleeren Redebeiträge quittierten die Arbeiter mit einem Pfeifkonzert. Als die Gewerkschaftsfunktionäre dem Ministerpräsidenten Erwin Sellering (SPD) und später auch dem Wirtschaftsminister, Jürgen Seidel, das Wort erteilten, war die Wut der Schiffbauer nicht mehr zu überhören. Mit Floskeln wie: „Wir bemühen uns seit Monaten …“ oder „Gemeinsam mit dem Investor wollen wir …“, warben Seidel und Sellering unter den Kundgebungsteilnehmern für Verständnis. Natürlich wurde von niemandem der Redner daran erinnert, daß die Landesregierung über Monate untätig blieb, obwohl sie von den existentiellen Problemen auf den Werften wußten.
NPD-Fraktion informierte frühzeitig
Bereits im Jahre 2008 prangerte die NPD-Landtagsfraktion die zweifelhafte Förderpolitik der Landesregierung an, die sich auch auf die Lage der Werften im Lande auswirken sollte. Am 25. Februar 2009 wies die NPD-Fraktion auf den schlechten Ruf hin, den die damalige Mehrheitseignerin der ehemaligen Wadan-Werften, die Finanz-Leasing-Gesellschaft FLC-West unter russischen Fachleuten genoß. Die FLC-West befasse sich mit zwielichtigen Finanzgeschäften und ist daher nicht als seriöser Geschäftspartner anzusehen. Diese Informationen haben sich bewahrheitet, der ehemalige Werfteneigner Burlakov sitzt in Rußland mittlerweile in Haft.
Udo Pastörs sagte am Rande der Kundgebung vor dem Schweriner Schloß: „Die Landesregierung spielt auf Zeit. Der Ministerpräsident gibt klar zu erkennen, daß es nicht weitergeht. Die Werften sterben in Deutschland und keiner tut etwas. Wir von der NPD vertreten daher ganz klar die Auffassung, die Werften gehören in Staatshand. Denn wo Fördergelder fließen muß auch mitbestimmt werden.“
NPD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern
Lennéstraße
Protestzug und Mahnwache offenbar wegen zu geringer Beteiligung abgesagt
Der geplante Demonstrationszug vom Hauptbahnhof zum Schweriner Schloß fiel aus und auch die angekündigte Mahnwache, welche die IG Metall vor der Staatskanzlei durchführen wollte, wurde abgesagt. Die Gewerkschaft begründete das mit der geringen Teilnehmerzahl. Anscheinend fanden sich nicht genügend Gewerkschaftsfunktionäre, die sich auch bei Kälte und Wind für die Interessen der Schiffbauer einsetzen würden. Das ist eine schwache Leistung, gerade vor dem Hintergrund der Ankündigung, die Mahnwache solle 48 Stunden dauern.

Die Werftarbeiter hatten von den Vertretern der Metall-Gewerkschaft eine Antwort auf die Frage erwartet, wie es mit den Werften weitergeht. Sie wurden aber bitter enttäuscht. Die inhaltsleeren Redebeiträge quittierten die Arbeiter mit einem Pfeifkonzert. Als die Gewerkschaftsfunktionäre dem Ministerpräsidenten Erwin Sellering (SPD) und später auch dem Wirtschaftsminister, Jürgen Seidel, das Wort erteilten, war die Wut der Schiffbauer nicht mehr zu überhören. Mit Floskeln wie: „Wir bemühen uns seit Monaten …“ oder „Gemeinsam mit dem Investor wollen wir …“, warben Seidel und Sellering unter den Kundgebungsteilnehmern für Verständnis. Natürlich wurde von niemandem der Redner daran erinnert, daß die Landesregierung über Monate untätig blieb, obwohl sie von den existentiellen Problemen auf den Werften wußten.
NPD-Fraktion informierte frühzeitig
Bereits im Jahre 2008 prangerte die NPD-Landtagsfraktion die zweifelhafte Förderpolitik der Landesregierung an, die sich auch auf die Lage der Werften im Lande auswirken sollte. Am 25. Februar 2009 wies die NPD-Fraktion auf den schlechten Ruf hin, den die damalige Mehrheitseignerin der ehemaligen Wadan-Werften, die Finanz-Leasing-Gesellschaft FLC-West unter russischen Fachleuten genoß. Die FLC-West befasse sich mit zwielichtigen Finanzgeschäften und ist daher nicht als seriöser Geschäftspartner anzusehen. Diese Informationen haben sich bewahrheitet, der ehemalige Werfteneigner Burlakov sitzt in Rußland mittlerweile in Haft.
Udo Pastörs sagte am Rande der Kundgebung vor dem Schweriner Schloß: „Die Landesregierung spielt auf Zeit. Der Ministerpräsident gibt klar zu erkennen, daß es nicht weitergeht. Die Werften sterben in Deutschland und keiner tut etwas. Wir von der NPD vertreten daher ganz klar die Auffassung, die Werften gehören in Staatshand. Denn wo Fördergelder fließen muß auch mitbestimmt werden.“
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Schloß
19053 Schwerin
Telefon: 0385 - 525 1312
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