NPD-Landesverband Hessen

12.06.2019

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Die Grünen sind unwählbar, weil ihr Parteiname eine Mogelpackung ist

Die Grünen sind zweifelsohne die Wahlsieger des 26. Mai. Während alle anderen großen Parteien bei der Europawahl Federn lassen mussten, legten sie deutlich zu – besonders in den Großstädten. In einer aktuellen Umfrage werden sie gar vor der Union gesehen. Einige träumen schon von einem grünen Bundeskanzler.

Man könnte nun darüber hinweg gehen und sagen, dass denen, die die Partei von Claudia Roth, Jürgen Trittin und anderen grünen Sektierern wählen, ohnehin nicht mehr zu helfen ist. Aber dann würde man wohl den tonangebenden Medien auf den Leim gehen, die mit ihren Lobpreisungen für die aktuelle Grünen-Führung um Robert Habeck so tun, als ob diese Partei wirklich am Puls der Zeit agiert und die Sorgen und Nöte der Menschen in unserem Land artikuliert. Habeck wird von Spiegel, Stern und Co. schon wie ein politischer Superstar umjubelt, nur noch in den Schatten gestellt vom fast schon religiösen Kult um die Klima-Aktivistin Greta Thunberg.

Man könnte nun natürlich sagen, dass allzu viele Wähler auf die doch sehr durchschaubare PR-Offensive um „Friday for Future“ und „Habeck der erste grüne Klimakanzler“ hereingefallen sind. Doch auch damit würde man es sich wohl zu leicht machen.

Millionen Deutsche haben erkannt, dass wir über unsere Verhältnisse leben, wenn es um den Verbrauch von endlichen Ressourcen geht. Auch ist das Bewusstsein dafür gewachsen, dass wir mit unserer Nahrung jeden Tag auch viel Müll in uns hineinstopfen. Auch die Plastik-Vermüllung der Meere ist ein Thema, das viele Landsleute umtreibt. Kurzum: Das Thema Naturschutz ist für viele wahlentscheidend.

Das wachsende Bewusstsein für Umweltprobleme und das vordergründige Eintreten der Grünen für Naturschutz haben der Partei zu einem politischen Erwachen verholfen, wie es noch vor wenigen Jahren kaum denkbar war. Doch die Stimme an die Grünen dürfte verschenkt sein.

Aus patriotischer Sicht sind die Grünen ohnehin unwählbar, gerieren sie sich doch am aggressivsten als Zuwanderungspartei und würden Deutschland und das deutsche Volk lieber heute als morgen der Vergangenheit angehören lassen. Wenn es nach den Grünen ginge, würde es keinerlei Zuwanderungsbegrenzung mehr geben. „Klimaflüchtlingen“ und Armutsflüchtlinge würden Tür und Tor geöffnet werden.

Doch auch in Sachen Naturschutz ist bei den Grünen nicht alles Gold, was glänzt. So haben sie sich, wenn es im Bund oder in einem Land ans Regieren ging, bislang noch nie ernsthaft mit den Verursachern der Umweltprobleme, den großen Konzernen, angelegt. Außer allerlei Resolutionen und der Einführung des Dosenpfands ist nichts in Erinnerung, was die Grünen, einmal in Verantwortung, zustande gebracht hätten. Stattdessen beten sie den Bürgern vor, wie sie leben und auf was sie verzichten sollen.

Grüne „Naturschutzpolitik“ lässt sich exemplarisch an der Elektromobilität verdeutlichen. Der grüne Einsatz gegen Diesel- und Benzin-Fahrzeuge und für Elektroautos ist heuchlerisch. Auf der einen Seite wird der Schadstoffausstoß reduziert, auf der anderen Seite werden durch einen viel höheren Bedarf an Ressourcen deutlich mehr Wasser, seltene Erden und andere Rohstoffe verbraucht. Um diese zu gewinnen, werden ganze Landstriche zerstört, verschmutzt und unbewohnbar gemacht. Hinzu kommt, dass ein E-Motor eine um das Vierfache reduzierte Lebensdauer hat. Er verschlingt also deutlich mehr Ressourcen, was aber möglicherweise auch das Ziel der Übung ist, lassen sich doch mit neuen Autos gigantische Profite erwirtschaften. So darf es nicht verwundern, dass immer mehr Automanager bei Veranstaltungen der Grünen zugegen sind.

Der grüne Plan sieht vor, aus den bislang rund 70.000 auf deutschen Straßen fahrenden E-Autos bis zum Jahr 2030 zehn Millionen zu machen. Das wäre ohnehin schon größenwahnsinnig, angesichts des auch ansonsten wachsenden Energiebedarfs durch die Digitalisierung und des zeitgleich erfolgenden Atom- und Kohleausstiegs ist es schlichtweg grüner Populismus, der zwar als Wahlkampf-Parole taugt, uns aber alle teuer zu stehen kommen wird.  

Der Einsatz der Grünen für die E-Mobilität ist nur ein Beispiel unter vielen, dass die Politik der Grünen gar nicht so grün und ökologisch nachhaltig ist, wie das Habeck, Hofreiter und Co. uns gerne weismachen wollen.

Echte grüne Politik würde dafür sorgen, dass Automotoren langlebiger und ressourcensparender werden müssen. Sie würde dafür sorgen, dass Deutschland energiepolitische Unabhängigkeit anstrebt, statt sich durch den Kahlschlag der eigenen Energieversorgung abhängig von Importen aus ausländischen Kohle- und Atommeilern zu machen. Sie würde Naturschutzpolitik nicht auf Kosten der Bürger machen, sondern die verantwortlichen Konzerne zur Rechenschaft ziehen.

Doch dafür fehlt den Grünen sowohl der Weitblick als auch der politische Mut. Die Grünen sind unwählbar, weil ihr Parteiname eine Mogelpackung ist.  

Ronny Zasowk

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