NPD-Landesverband Hessen

Leiste jetzt Deine Unterst├╝tzungsunterschrift zur Bundestagswahl 2017 und zur Landtagswahl 2018 in Hessen

07.11.2017

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Der Familiennachzug ist ein Fass ohne Boden!

Die aktuell laufenden Sondierungsverhandlungen zur Bildung einer sogenannten Jamaika-Koalition können für unser Land ernste Konsequenzen mit sich bringen. Es geht dabei nicht nur um bloße Klientelthemen von Grünen und Liberalen, sondern es geht ans Eingemachte. Wenn die Grünen sich durchsetzen und den uneingeschränkten Familiennachzug im Koalitionsvertrag manifestieren, werden weitere Zuwanderungswellen auf Deutschland hereinbrechen. Bislang ist der Familiennachzug für viele Flüchtlinge ausgesetzt, weil davon auszugehen ist, dass der Fluchtgrund in absehbarer Zeit nicht mehr vorhanden sein wird und sie schon bald wieder in ihre Heimatländer zurückkehren können. Die Grünen wollen aber unbedingt Fakten schaffen und die Zuwanderungsschleusen nach Deutschland noch weiter öffnen.

Die Zahl der zu erwartenden Familienangehörigen ist kaum zu kalkulieren. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ging zwischenzeitlich von vier bis sieben Familienangehörigen pro anerkanntem Asylbewerber aus. Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner bezifferte das Ausmaß auf bis zu sieben Millionen. Diese Zuwanderungswelle würde auch die Völkerwanderung des Jahres 2015 bei weitem in den Schatten stellen.

Dass die umfassende Gewährung von Familiennachzug nicht unwahrscheinlich ist, machte nun der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, deutlich. Günther, der auch als Unterhändler der CDU an den Sondierungsverhandlungen teilnimmt, forderte seine eigene Partei auf, beim Thema Familiennachzug gegenüber den Grünen kompromissbereit zu sein.

Auch sprach Günther sich dafür aus, Bleibeperspektiven und Zugang zum Arbeitsmarkt für Asylbewerber zu schaffen, deren Asylantrag abgelehnt wurde. Laut Günther dürften die Verhandlungen zur Bildung einer Jamaika-Regierungskoalition auf keinen Fall scheitern, da dies nur den Extremisten in Deutschland Auftrieb geben würde.

In Baden-Württemberg haben nun mehrere Kommunalpolitiker einen Brandbrief an die Bundesregierung gesandt, in dem sie dazu auffordern, den massiven Familiennachzug zu verhindern. So heißt es in dem Schreiben: „Käme es nach dem 16. März 2018 zu einem ungebremsten Familiennachzug, würde dies die Aufnahmesysteme hierzulande massiv überfordern.“

Die Mehrheit der Deutschen spricht sich ebenso gegen den Familiennachzug aus. Nur 27,8 Prozent der Befragten befürworten einer aktuellen Umfrage des INSA-Instituts zufolge den Familiennachzug von Flüchtlingen und Asylbewerbern.

Wenn die Union gegenüber den Grünen einknickt und dem Familiennachzug zustimmt, dann hat sie aus dem Ergebnis der Bundestagswahl rein gar nichts gelernt. Es ist vor allem die von Merkel und Co. verantwortete unkontrollierte Zuwanderung, die Millionen Deutschen das Gefühl gegeben hat, dass der Rechtsstaat nur noch auf dem Papier existiert.

Die NPD vertritt hierzu eine klare Haltung: Asyl kann es nur im Einzelfall und ausschließlich auf Zeit geben. Nach Wegfall des Fluchtgrundes muss die betreffende Person Deutschland wieder verlassen. Die NPD versteht die Motivation, die Familien wieder zusammenzuführen. Dies muss aber in der Heimat erfolgen. Da auch Syrien wieder weitgehend befriedet ist, ist es nun auch an der Zeit, dass die vielen Syrer, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind, zu ihren Familien zurückkehren und beim Wiederaufbau ihres Heimatlandes helfen. Syrien braucht sie, wir nicht!

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