30.04.2008
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Pünktlich zum 1.Mai - Hessische Wirtschaft fordert noch mehr Zuwanderung
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Zur Hauptseite wechselnBericht
Man reibt sich die Augen angesichts der jüngsten Forderung des Hauptgeschäftsführers der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Volker Fasbender, nach noch mehr Zuwanderung. Pünktlich zum Tag der Arbeit sagte Fasbender: "Gerade der Hochqualifizierten-Bereich wird künftig immer mehr zum begrenzenden Faktor für das Wachstum (...). Alle aktuellen Untersuchungen bestätigen, daß arbeitsorientierte Zuwanderung Wirtschaft und Gesellschaft nützt." Gerade in der letzten Aussage enthüllt der Einwanderungslobbyist seine verquere Haltung, indem er offen zugibt, daß die weitere Überfremdung unserer Heimat vor allem den Interessen der Wirtschaft dienen soll.
Aber Fasbenders Vorstellungen werden noch absurder, wenn er meint, die Angst vor Überfremdung oder dem Verlust des eigenen Arbeitsplatzes seien völlig unbegründet. Hierbei wird deutlich, daß sich die heutigen Wirtschaftsführer mittlerweile völlig von den Sorgen und Nöten des werktätigen Volkes abgekapselt haben. Klar ist doch, daß ein Arbeitsplatz, auch im sogenannten Hochqualifizierten-Bereich, der von einem Ausländer besetzt ist, eben einem Deutschen nicht mehr zur Verfügung stehen kann. Im übrigen erinnert sich der politisch Interessierte noch sehr gut an die "IT-Inder-Kampagne" der deutschen Wirtschaft. Seinerzeit wurden Tausende indischer IT-Spezialisten mit den gleichen Argumenten in die Bundesrepublik geholt. Diese Hochqualifizierten fehlten einerseits der Wirtschaft in ihrem Herkunftsland, andererseits waren die meisten von ihnen binnen weniger Monate bereits überflüssig und daher arbeitslos und belasteten die deutschen Sozialkassen mit ihren horrenden Arbeitslosengeld-Ansprüchen.
Anstatt also den Fachkräftemangel durch immer neue Einwanderungswellen lösen zu wollen, sollte das Hauptaugenmerk der Wirtschaft, aber auch der politisch Verantwortlichen, auf Aus- und Fortbildung der vorhandenen deutschen Arbeitskräfte liegen, damit wir in Hessen und in Deutschland genügend gut ausgebildete eigene Fachkräfte besitzen. Die Idee der Einwanderungslobbyisten, auf den Fachkräftemangel mit einer Steigerung der Einwandererzahlen zu antworten, ist vollendeter Wahnsinn. Nur Gegner des deutschen Volkes können auf die Idee kommen, als buchhalterischen Ersatz für fehlende eigene Arbeitskräfte Fremde aus aller Herren Länder ins Land zu lassen.
Jörg Krebs
Bericht