15.05.2008
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Internationaler Tag der Familie- RNF bezieht Stellung
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Zur Hauptseite wechselnBericht
Der Ring Nationaler Frauen fordert das Bundesfamilienministerium auf, die einseitige Förderung von Kleinkind-Fremdbetreuung sofort zu beenden. Am heutigen Tag der Familie spricht man in Deutschland nur von Krippen und besserer "Vereinbarkeit" von Familie und Beruf. Dahinter steht die Forderung der Wirtschaft, Mütter schneller wieder in das Berufsleben zurückzuführen, da sonst den Arbeitgebern höhere Kosten entstünden. Mütter sind durch ihre Lebenserfahrung gereifte und belastbare Arbeitnehmer, die zudem billiger sind als Männer. Wegen des wachsenden Fachkräftemangels kann die Wirtschaft auf sie nicht verzichten. Die Wirtschaft jedoch hat dem Volk zu dienen und nicht das Volk der Wirtschaft, so die NPD.
Die Krippenoffensive der Bundesregierung wird ein Überangebot von Krippenplätzen hervorrufen, das Mütter unter Druck setzt, früher als gewollt wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Laut einer repräsentativen Umfrage von IPSOS würden ca. 70% aller potentiellen Mütter bei finanziellem Ausgleich lieber zu Haus bei dem Kind bleiben, vor allem in den entscheidenden ersten drei Prägejahren.
Viele Wissenschaftler warnen zudem vor den negativen Folgen für die Kindesentwicklung durch zu frühe und zu lange Fremdbetreuung von Babys und Kleinkindern, welche sie durch Studien nachgewiesen haben.
Der RNF fordert die Einführung eines Müttergehaltes für deutsche Mütter in Höhe von ca. 1.000 Euro im Monat, welches als Wertschätzung für die gesellschaftlich wichtige und volkswirtschaftlich unersetzliche Leistung dienen soll, die in erster Linie Mütter erbringen. Das Gehalt macht Mütter unabhängig in ihrer Entscheidung zwischen Beruf und Kind.
Stella Hähnel
Pressesprecherin des Rings Nationaler Frauen (RNF)
Bericht