15.05.2008
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Besatzer raus! Kein US-Hauptquartier in Wiesbaden und anderswo!
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Zur Hauptseite wechselnBericht
Geht es nach den etablierten Blockparteien im Wiesbadener Landtag, dann wird das Hauptquartier der US-Besatzer demnächst von Heidelberg in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden umziehen. Einzig die SED-Linken sprechen sich derzeit noch dagegen aus. Das könnte sich aber bald ändern, denn Grünen-Fraktionschef Al-Wazir griff schon einmal vorsorglich in die rhetorische Trickkiste, indem er das Schwingen der Faschismuskeule in Richtung Linksfraktion zumindest andeutete.
"Weil Deutschland nicht in der Lage gewesen sei, sich selbst vom Nationalsozialismus zu befreien" seien die US-Truppen nach Deutschland gekommen, so der Offenbacher aus jementisch-deutschem Elternhaus. In der gewohnt servilen Knechtseeligkeit schwarzer Besatzerkollaborateure wies der Chef der Staatskanzlei, Stefan Grüttner (CDU) die Kritik der Linken am geplanten Umzug als "gepflegten Antiamerikanismus" zurück und setzte dem noch eins drauf indem er hündisch-ergeben betonte, die Amerikaner seien keine Besatzer, sondern Freunde, Partner und Unterstützer. Ohne sie hätte es in der Nachkriegszeit die Luftbrücke ins blockierte Berlin nicht gegeben.
Ich meine: Herr Grüttner, Sie verwechseln Ursache und Wirkung - ohne die Amerikaner hätte es ein besetztes Berlin gar nicht erst gegeben, also auch keine Blockade der Stadt, was wiederum eine Luftbrücke nicht erforderlich gemacht hätte! Im übrigen sei hier einmal an die Millionen toter Deutscher erinnert, die im Bombenregen der US-amerikanischen Terror-Bomberpulks in ganz Deutschland, aber auch in den hessischen Städten Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Hanau, Fulda, Kassel usw. usf. vom Leben zum Tode befördert wurden und deren Andenken durch Ihre Verbalinjurien in den Staub gezogen wird. Daher werden volkstreue Deutsche auch weiterhin auf der Forderung beharren: "Kein Fußbreit dem US-Imperialismus - Besatzer raus!"
Jörg Krebs
Bericht