26.05.2008
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Voll auf Linkskurs: CDU betreibt offenbar politische Säuberungen
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Zur Hauptseite wechselnBericht
Nachdem Ministerpräsident Roland Koch spätestens seit der Konstituierung des neugewählten Landtages in Wiesbaden zwecks Machterhalts auf ein Bündnis mit den linksextremen Grünen setzt, mehren sich die Anzeichen für einen Linksruck der hessischen Union. Auf kurz oder lang wird die Landes-CDU so sicher den Weg der Frankfurter Union einschlagen und sich von einem besonders konservativ ausgerichteten Landesverband, zu einem linksgestrickten Opportunisten-Haufen entwickeln. Nachdem der hessische Ministerpräsident und CDU-Landeschef nunmehr seit Wochen sichtlich bemüht ist, sich bei der Ausländer-Lobby einzuschmeicheln, folgen jetzt die obligatorischen Säuberungs-Aktionen in den eigenen Reihen.
Konkret heißt das, daß alle Funktionäre, die durch eine besonders "rechtslastige" Ausrichtung auffallen, oder auch nur den entsprechenden Verdacht in den linksgestrickten Medien des Landes erwecken, konsequent ausgebootet werden. Erstes prominentes Opfer ist der 25jährige Thomas Müller, bisher stellvertretender Landesvorsitzender der hessischen CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union (JU). Müller mußte seinen Posten aufgeben, da er über die Weltnetzseite "StudiVZ" an Mitgliedergruppen mit Namen wie "Nach Frankreich fahr ich nur auf Ketten" und "Wär ich Kreuzritter gewesen, hätten wir Jerusalem noch" teilgenommen haben soll. Bereits letzte Woche hat der CDU-Kreisverband Schwalm-Eder ihn deswegen aus seiner Funktion als Geschäftsführer des örtlichen CDU-Verbandes gefeuert.
Bleibt abzuwarten, welche Bauernopfer in näherer Zukunft folgen werden, denn eines dürfte klar sein: Die hessische CDU will den Machterhalt und sie will ihn um jeden Preis. Nach dem Motto "was schert mich mein Geschwätz von gestern", wird sie dafür nicht nur ihre ausgesprochen konservativen Positionen aufgeben, sondern auch mißliebige Parteigänger entfernen, die die geplante Zukunft mit den grünen Volksabwicklern stören könnten. Für die nationale Opposition in Hessen eigentlich eine erfreuliche Entwicklung, den das Beispiel Sachsen hat im Jahre 2004 deutlich gezeigt, was passiert, wenn die Union ihre rechte Flanke öffnet. Die hessische NPD lädt daher schon jetzt alle konservativen und nationalidentitär orientierten CDU-Mitglieder zur Mitarbeit bei den Nationaldemokraten auf.
Jörg Krebs
Bericht