12.08.2008
Bericht
Das gab Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) im Hinblick auf die Linksblock-Allüren der hessischen SPD-Chefin Ypsilanti jedenfalls indirekt zu bedenken. Egal die Tatsache, daß Tausende Sozialdemokraten von der Linke-Vorgängerpartei SED in der DDR verfolgt, gefoltert und zum Teil ermordet wurden. Egal sind Mauer, Stacheldraht, Todeszone und Selbstschußanlagen. Egal sind Stasi-Terror und Mangelwirtschaft. Alles was für Andrea Ypsilanti zu zählen scheint, ist die Macht. Ist der Platz an den steuergeldfinanzierten Futtertrögen, denn, um einmal einen bekannten Politiker einer anderen etablierten Blockpartei zu zitieren, eines konnten Rote und Grüne schon immer gut, dem Volke Wasser predigen und selbst nicht nur Wein, sondern den allerbesten Champagner trinken.
Dies konnten Honecker, Ulbricht, Mielke und Co., dies können die linken "Arbeiterfreunde" Gysi und Lafontaine beinahe noch viel besser und dies kann offenbar auch Andrea Ypsilanti von der SPD. Wenn es um Macht, Geld und Pöstchen geht, ist auch den Sozialdemokraten keine Lüge zu schmutzig und kein noch so tabubehafteter Weg ungangbar. Wenn nun Tiefensee feststellt, daß die SPD "alles dafür tun (müsse), daß sich die Linkspartei nicht etabliert", dann ist das wiederum nur die halbe Wahrheit. In Wirklichkeit nämlich, ist den etablierten Blockparteien das kommunistische Vehikel "Linkspartei" ein nützliches Mittel, weitere Erfolge etwa der NPD zu verhindern. Nicht von Ungefähr hatte Gregor Gysi - und andere Exponenten der SED-Linken - bereits nach der Bundestagswahl 2005 gesagt, daß man von seiten der anderen Etablierten doch froh sein könne, über die "neue Linke" und ihren Erfolg, andernfalls würde die NPD sicher noch stärker, als sie es ohnehin schon ist. Deutsches Volk, höre die Signale!
Jörg Krebs
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