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15.09.2008

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12 Prozent Muslime in Frankfurt - Das Christentum zieht sich zurück

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Bericht
Laut Frankfurter Bürgeramt Statistik und Wahlen (Frankfurter Statistische Berichte 4’2007) lebten in der Stadt Frankfurt am Main im Jahr 2006 insgesamt 74.833 Muslime, was einem Bevölkerungsanteil von 11,8 Prozent entspricht. Damit hat sich Zahl der Muslime in Frankfurt zwischen 1987 und 2006 von rund 37.000 auf rund 75.000 mehr als verdoppelt.

Da davon ausgegangen werden kann, daß es in den letzten zwei Jahren keinen Rückgang gegeben hat, dürfte der muslimische Bevölkerungsanteil zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch weitaus höher liegen. Mehr als die Hälfte der Frankfurter Muslime des Jahres 2006 stammten aus der Türkei (54 Prozent bzw. 40.382 Personen), weitere 13.625 Muslime (18,2 Prozent) kamen aus Marokko, danach folgten Iran (5.047 Personen), Afghanistan (4.925 Personen), Pakistan (2.620 Personen) und Tunesien mit 1.266 Personen. Noch gravierender ist das Ausmaß der Islamisierung in den einzelnen Stadtteilen der Mainmetropole, Bevölkerungsanteile von einem Fünftel und mehr sind keine Seltenheit mehr. Dabei überrascht es wenig, daß die Stadtteile, die einen besonders hohen Ausländeranteil aufweisen, auch jene sind, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil an muslimischen Einwohnerinnen und Einwohnern besitzen.

Als besonders herausragend sind hier zu nennen: Fechenheim mit 15.270 Einwohnern insgesamt und einem Anteil nichtdeutscher Einwohner von 48,3 Prozent (7.379 Personen) und einem Anteil muslimischer Bewohner von 3.160 Personen oder 20,7 Prozent. Ferner folgen: das Gallus mit 56,5 Prozent nichtdeutschen Bewohnern und einem Bevölkerungsanteil von 20,0 Prozent Muslimen, Griesheim mit 50,9 Prozent nichtdeutschen Bewohnern und 17,9 Prozent Muslimen, in Bockenheim sind 40,2 Prozent der Einwohner nichtdeutscher Herkunft bzw. Abstammung und 11,9 Prozent Muslime und in Nied stammen 44,2 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner bzw. deren Vorfahren nicht aus Deutschland, bei einem muslimischen Bevölkerungsanteil von 18,2 Prozent. Mit der schleichenden Islamisierung Frankfurts einher geht ein ständiger Rückgang des Anteils der christlichen Einwohnerinnen und Einwohner. So teilte der Evangelische Regionalverband Anfang September 2008 mit, daß er in Frankfurt jede vierte seiner derzeit rund 60 Kirchen schließen will. Er reagiere damit auf den anhaltenden Mitgliederschwund so der Regionalverband. Demnach sei die Zahl der Kirchenmitglieder von rund 400.000 im Jahre 1968 auf derzeit noch rund 135.000 zurückgegangen; Tendenz weiter fallend. Während der Islam in Frankfurt immer mehr und immer größere Moscheen baut und immer mehr Anhänger hinzugewinnt, geben die christlichen Kirchen ihre Gotteshäuser auf und verlieren in gravierendem Umfang Gläubige. Nicht von ungefähr gibt es inzwischen noch nicht einmal mehr doppelt so viele Christen protestantischer Konfession in der Stadt, wie es Anhänger/innen des Propheten Mohammed gibt.

Jörg Krebs
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