20.10.2008
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Heute vor vierzig Jahren: NPD erstmals im Frankfurter Römer vertreten
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Zur Hauptseite wechselnBericht
Heute vor genau vierzig Jahren, am 20. Oktober 1968, war die Sensation perfekt; die vier Jahre zuvor gegründete NPD zog erstmals in das Frankfurter Stadtparlament, das Rathaus "Römer" ein. Mit einem Ergebnis von 5,8 Prozent entsendeten die Nationaldemokraten insgesamt fünf Stadtverordnete in das Rathaus: Kurt Bauer, Karl Hain (bis 1970, danach Erhard Zutt), Herbert Peter, Adolf Roßmann und Dr. Hans-Guido Weiser. Die NPD stellte somit, neben SPD, CDU und FDP, die vierte Fraktion in der neuen Stadtverordnetenversammlung der Mainmetropole und sorgte von Anfang an für die auch heute noch wohlbekannten Reaktionen der selbsternannten "demokratischen" Kräfte. Leider war es den Nationaldemokraten nur vier Jahre lang vergönnt, als Sprachrohr derjenigen Deutschen in Frankfurt, die noch Deutsche sein wollten, zu wirken. Das zweite Mal zog die NPD erst im Jahre 1989 mit einem Ergebnis von 6,6 Prozent, bzw. sieben Stadtverordneten (Winfried Krauß, Ernst Deubert, Christine Ringmayer, Karl und Uschi Gerhold u. a.), wieder in den Römer ein, um nach einer neuerlichen Unterbrechung von 13 Jahren, nunmehr seit dem 01. April 2006 mit Jörg Krebs die dritte von 16 Wahlperioden im Frankfurter Rathaus vertreten zu sein. Es darf davon ausgegangen werden, daß, im Unterschied zu den ersten beiden Malen, diesmal eine kontinuierliche NPD-Präsenz im Römer existieren wird, die nicht wieder nach der Kommunalwahl im Jahre 2011 ein jähes Ende finden wird.
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