11.12.2008
Laut einer Meldung des ZDF beschäftigte die hessische Landtagsabgeordnete der SED-Linke, Marjana Schott, mindestens einen Mitarbeiter in einem sogenannten Mini-Jobber-Arbeitsverhältnis. Der in einer halben Stelle Beschäftigte mußte gleichzeitig Hartz-IV beziehen, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Jedem Abgeordneten der Linkspartei, deren zentrales Anliegen es angeblich ist, "Armut zu bekämpfen", stehen hingegen 3088 Euro pro Monat für die Anstellung von Mitarbeitern zur Verfügung. Besonders peinlich: ausgerechnet die Abgeordnete Schott preist sich gerne als "Kämpferin gegen Privatisierung und Hartz-IV". Dieser Fall zeigt überdeutlich, wie ernst die SED-Nachfolger tatsächlich das Schicksal jener Bürgerinnen und Bürger nehmen, die in prekären Beschäftigungsverhältnissen ihr Dasein fristen müssen. Fazit: Links ist unsozial. Sozial geht nur national!
Jörg Krebs
Bericht