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28.12.2008

Lesezeit: etwa 1 Minute

Wo bleiben die Zahlen zur linken Gewalt?

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Wieder einmal war es die deutschfeindliche „Frankfurter Rundschau“, die dieser Tage sensationslüstern vermeldete, daß die Straftaten mit sogenanntem „rechtsextremem Hintergrund“ einen neuen „Rekordstand“ erreicht hätten. Dabei seien erst die Zahlen bis Oktober des zu Ende gehenden Jahres berücksichtigt, weshalb die Rundschau-Skribenten schlußfolgern, daß es im Gesamtjahr noch „viel schlimmer“ aussehen könnte. Wer das linksliberale Blatt kennt, wundert sich zum einen nicht, daß dort mit keiner Silbe erwähnt wird, daß zwar alle „rechten“ Straftaten um etwa 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zunahmen, allein die Gewalttaten – die einen Anteil von 5 Prozent an allen von mutmaßlich „rechten“ Tätern begangenen Straftaten ausmachen – nahmen im gleichen Zeitraum nur um 15 Prozent, also halb so stark, zu.

Zum anderen sollte sich der unbefangene Leser einer derartig subtilen Propaganda fragen, warum die Rundschau nicht auf die Straftaten linksextremer Gesinnungs-Genossen eingeht und sich hier einmal ernsthaft mit der Frage auseinandersetzt, warum im Bereich der „linken“ Straftaten der Großteil dieser Straftaten aus Gewalttaten besteht. Im übrigen stünde es dem Blatt gut an, wenn es nach der verheerenden mutmaßlichen Mannichl-Pleite den ketzerischen Ball etwas flacher halten würde. Immerhin hat sich der von Anfang an kolportierte Verdacht, ein „Neonazi“ bzw. „Rechtsextremist“ hätte den Passauer Polizei-Präsidenten niedergestochen, bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt in keiner Weise bestätigt. Daran konnte auch die 50-köpfige Sonderkommission nichts ändern, die inzwischen, aufgrund des fehlenden Fahndungserfolges, heimlich, still und leise aufgelöst wurde. Sebnitz, Düsseldorf, Mügeln, Mittweida, Ludwigsburg, Passau: Die Serie der Pleiten, Pech und Pannen für die selbsternannten „Hüter der Demokratie“ will einfach nicht abreißen. Eines haben die bundesdeutschen Schmierfinken allerdings wohl auch diesmal wieder erreicht: „Etwas bleibt immer hängen“.

Jörg Krebs
Bericht
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