06.02.2009
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Appell zur Besonnenheit – Gemeinsamkeit statt Bruderkrieg
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Zur Hauptseite wechselnAppell des Parteivorsitzenden der NPD
Liebe Kameradinnen und Kameraden,
in den letzten Wochen hat das Ringen um den richtigen Umgang mit der Kemna-Affäre sowie einer anschließenden lebhaften Diskussion um die personelle Neubesetzung der Parteispitze und des jeweils angestrebten politischen Kurses in der öffentlich geführten Auseinandersetzung zusehends an Schärfe gewonnen.
Die Gerüchteküche wird ständig angeheizt. Mir obliegt es an dieser Stelle nicht, zu bewerten, was dabei an wahren oder unwahren Behauptungen von diesem oder jenem öffentlich aufgestellt oder verlautbart worden ist. Wenn schon die Medien in der vergangenen Woche einen Artikel unter der Überschrift „Eine Partei zersetzt sich selbst“ veröffentlichen, fordere ich alle Beteiligten auf, die Unsachlichkeit zu verlassen und auf den Boden des respektvollen Umgangs unter Kameraden zurückzukehren. Unsere wirklichen Gegner sind nicht die eigenen Kameraden, die ständig persönlichen und beruflichen Diskriminierungen ausgesetzt sind, sondern die Systempolitiker, die unser Volk und Vaterland ständig verraten.
Bitte versteht mich richtig. Jeder Vorstand der NPD, jede Mitgliederversammlung sowie jede Vertreterversammlung hat das Recht, Beschlüsse zu personal- oder sachpolitischen Angelegenheiten zu fassen und diese in der Partei öffentlich zu machen. Auch ist es zulässig, daß die Delegierten des Bundesparteitages aufgefordert werden, in bestimmter Form abzustimmen oder zu wählen. Selbstverständlich dürfen sich auch Führungskräfte dieser Partei zu der einen oder anderen Position der Person bekennen. Ich und der gesamte Parteivorstand werden auf dem kommenden Bundesparteitag die politische Verantwortung nach der Kemna-Affäre übernehmen, zurücktreten und uns zum Teil zur Wiederwahl stellen. Da ist es ein völlig normaler Vorgang, daß es auch um die Person des Parteivorsitzenden einen oder vielleicht auch mehrere Gegenkandidaten gibt. Ich schätze Andreas Molau und werde mich an einer Diffamierungskampagne nicht beteiligen.
Wir alle sollten wieder völlige Enthaltsamkeit üben, mit Beiträgen, welche über die Systemmedien oder über Weltnetzforen verbreitet werden. Von den Systemmedien ist keine objektive Berichterstattung zu erwarten. Diese haben sich eine sogenannte freiwillige Selbstkontrolle auferlegt, keine positiven Nachrichten über nationale Politik unkommentiert zuzulassen. Umgekehrt wird in vielen Weltnetzforen nahezu jeder Mist veröffentlicht. Hier sollte vielleicht auch einmal eine Diskussion darüber geführt werden, ob dies zielführend ist. Mag man aus der einen oder anderen Richtung heraus eine gewisse Häme empfinden, wenn sich Funktionsträger in der NPD öffentlich streiten, doch sind unsere Gegner nicht Kameraden aus nationalen Parteien oder Organisationen, sondern Systempolitiker und Kommunisten. Daher appelliere ich an Euch alle, die Ihr ernsthaft nationale Politik für ein besseres Deutschland betreiben wollt, zu gebotener Sachlichkeit und kameradschaftlichen Umgang miteinander zurückzukehren.
Der Bundesparteitag wird stattfinden, dort werden wir uns auseinandersetzen, dort wird Rede und Antwort gestanden. Die Delegierten werden souverän über den kommenden Weg der Partei und den neuen Parteivorstand abstimmen. Diese Entscheidungen haben wir dann zu akzeptieren. Die NPD ist nur ein Teil des nationalen Widerstandes. Sie ist das derzeit erfolgreichste Mittel auch parlamentarisch Widerstand gegen den geplanten Volkstod der Deutschen zu leisen. Beschädigen wir nicht unser eigenes Ansehen. In vielen Landesverbänden laufen derzeit bereits die Vorbereitungen für die Kommunal- und Landtagswahlkämpfe auf Hochtouren und um deren Unterstützung haben wir uns alle zu kümmern. Konzentrieren wir uns endlich wieder auf unsere Kernaufgabe: den politischen Kampf konsequent für Volk und Vaterland zu führen.
Mit kameradschaftlichen Grüßen
Dipl.sc.pol Udo Voigt
Bericht