10.02.2009
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Erster Koalitionskrach wegen Islamunterricht?
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Zur Hauptseite wechselnCDU-Rechtsaußen kritisiert Ministerin Henzler
Der als „Rechtsaußen“ der hessischen CDU bekannte Bildungsexperte Hans-Jürgen Irmer soll laut einem Bericht des Hessischen Rundfunks das Vorhaben der neuen Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) kritisiert haben, in Hessen Islamunterricht an den Schulen anzubieten. Henzler sei mit ihrem Vorstoß „ohne Not vorgeprescht“ wird Irmer zitiert. Anscheinend fürchtet Irmer, daß die Henzler-Initiative, die auf einen entsprechenden Modellversuch im CDU/FDP-regierten Niedersachsen zurückgeht, zu einem Boomerang für seine Partei werden könnte. In der Tat dürfte der durchschnittliche christlich-identitär orientierte CDU-Wähler von Henzlers Vorhaben wenig angetan sein. In Zeiten, in denen die beiden christlichen Konfessionen zunehmend Anhänger verlieren, Gotteshäuser geschlossen werden müssen, andererseits Moscheen wie Pilze aus dem Boden sprießen und die Bundesrepublik zum Operationsgebiet islamistischer Gotteskrieger zu werden droht, kommen die geistigen Verwirrungen einer linksliberalen Dorothea Henzler eben im Volk nicht sonderlich gut an. Und das ist auch gut so!
Jörg Krebs
Aktueller Nachtrag:
Rückenwind bekam Henzler inzwischen von den vaterlandslosen Atheisten der SPD. Laut hr nannte der „integrationspolitische Sprecher“ der SPD, Gerhard Merz, Irmer einen „ewiggestrigen christlich-konservativen Fundamentalisten“ auf dessen Reflexe „einfach immer wieder Verlaß“ sei. Wie es bei der „Christenunion“ so üblich ist, sprang Irmer bisher keiner der Seinen gegen die Angriffe von Linksaußen zur Seite.
Bericht