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15.02.2009

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Hessische Linke wollen angeblich „überfallen“ worden sein

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Wieder einmal geistert eine Mär durch den bundesdeutschen Mediensumpf, nämlich die Mär eines „Überfalls“ von „Rechten“ bzw. „Neonazis“ auf einen Reisebus mit Mitgliedern der SED-Linkspartei und des Arbeiterverrätervereins DGB aus Hessen. Der Vorfall soll sich auf einer Raststätte in der Nähe von Jena in Thüringen ereignet haben.

Linke-Landeschef Wilken schwadroniert sogleich von angeblich „immer häufiger und brutaler“ werdenden „Gewalttaten von Neonazis“ und unterstellt „den Verantwortlichen“ zum wiederholten Male, sie würden derartigen Gewalttaten „tatenlos“ zusehen. Von den Gewalttaten seiner linksextremen Genossen von der „Antifa“ gegen Polizistinnen und Polizisten und Andersdenkende in Dresden erzählt Wilken natürlich nichts. Auch nicht von den Zerstörungsorgien die die Antifa-Genossen in der Dresdener Innenstadt feierten.

Auch distanzieren sich Herr Wilken und Genossen nicht von den Jubelrufen ihrer linken Kumpane, die die Terrorbombardements britischer und US-amerikanischer Bomberpulks gegen Dresden ausdrücklich guthießen und mit Rufen wie „Bomber-Harris do it again“, die laut internationalem Roten Kreuz 250.000 deutschen Opfer vom 13./14. Februar 1945 in menschenverachtender Weise verhöhnten.

Und überhaupt muß zu diesem angeblichen Vorfall rein sachlich festgestellt werden, daß die Polizei von den Angriffen auf die linken Demo-Teilnehmer nichts mitbekommen hat. Vielmehr sollen die vermeintlichen „rechten“ Angreifer den Ort des Geschehens - eine stark frequentierte Autobahnraststätte - ohne daß dies ein einziger neutraler Beobachter bestätigen könnte, längst wieder verlassen haben, als die Ordnungshüter eintrafen.

Es wäre jedenfalls weiß Gott nicht das erste Mal, wenn sich linke Gutmenschen nach ein paar Flaschen Bier zuviel, untereinander in die Wolle bekommen hätten, um dies im Nachhinein - in trauter Eintracht im „Kampf gegen rechts“ - einfach einem frei erfundenen Widersacher aus dem „rechten“ Lager in die Schuhe zu schieben. So lassen sich nämlich auch die Fallzahlen angeblicher rechter Übergriffe künstlich in die Höhe treiben.

Jörg Krebs

Aktueller Nachtrag vom 16.02.2009:

Der Fall erinnert immer mehr an den Fall Mannichl. Über die Ticker kam gerade die Meldung, daß die Polizei nun eine "Arbeitsgruppe" eingerichtet habe (den Begriff SoKo scheint man nach dem Mannichl-Desaster lieber zu meiden), welche vor allem nach "drei Schweden" fahnde. Auch im Falle Mannichl wurde plötzlich nach "Österreichern" gefahndet. Bisher haben sich, wie beim Mannichl-Fall, aber noch immer keine neutralen Zeugen gemeldet, die die Vorwürfe der Linken bestätigen. Daran wird wohl auch die Tatsache, daß mittlerweile auch das LKA-Thüringen in die Ermittlungen mit einbezogen wurde, nichts ändern.
Bericht
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