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17.02.2009

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Linksextremisten randalieren am Wochenende in Dresden

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„Links“ sein heißt, gewalttätig sein

Während über 7.000 nationale Menschen am vergangenen Sonnabend bei ihrem alljährlichen Trauermarsch friedlich an die Zerstörung Dresdens durch anglo-amerikanischen Luftterror erinnerten, kam es zwischen Linksextremisten und der Polizei zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Nach Polizeiangaben versuchten rund 500 linke Gewalttäter zum nationalen Trauermarsch durchzubrechen, um die Teilnehmer mit Flaschen und Steinen anzugreifen. Als sie von der Polizei am Angriff gehindert wurden, bewarfen sie kurzerhand die Polizeibeamten – dabei wurden 30 Polizisten verletzt. Außerdem wurden zwei Einsatzfahrzeuge umgeworfen und mindestens 18 weitere beschädigt.

Brennende Mülltonnen, umgestürzte und geplünderte Polizeiautos – diese Bilder der Straßenschlacht zwischen den Linksextremisten und der Polizei zeigten wieder einmal eindrucksvoll, von welcher Seite die Gewalt ausgeht.

Von Anfang an war die Demonstration des Antifa-Bündnisses „No pasarán“ auf eine gewalttätige Eskalation mit den Teilnehmern des Trauermarsches ausgelegt. Mit provokativen Absichten wurde deshalb seitens des Bündnisses eine Gegendemonstration mit Beginn am Hauptbahnhof angemeldet – wo sich auch die Teilnehmer des Trauermarsches der „Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO)“ versammeln wollten. Am Freitag verbot das Oberverwaltungsgericht Bautzen dann endgültig die von dem Antifa-Bündnis angemeldete Demonstrationsroute. In der Begründung wurde deutlich darauf hingewiesen, daß angesichts vorheriger Äußerungen seitens der Anmelder und einem im Vorfeld durchgeführten Blockadetraining auf dem Dresdener Altmarkt von einer gewalttätigen Eskalation seitens des Bündnisses ausgegangen werden muß.

Ein Sprecher des Antifa-Bündnisses „No pasarán“ gab sich hingegen harmlos: Man sei „nicht daran interessiert, die Stimmung aufzuheizen“. Ob es zu gewalttätigen Ausschreitungen komme, „hängt nicht allein von uns ab“, fügt er unter Verweis auf das angekündigte Polizei-Großaufgebot hinzu.

Daß diese Worte lediglich der Ablenkung dienten und worum es wirklich ging, wurde dann sehr schnell deutlich. So nahm die Polizei drei Personen vorübergehend fest und weitere 86 Linksextremisten mußten wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz in Gewahrsam genommen werden. Ein Teil hatte sich vermummt, bei einigen wurde sogar „Passivbewaffnung“ wie beispielsweise Schutzhelme festgestellt. Von einer friedlichen Demonstrationsabsicht war hier sicherlich zu keinem Zeitpunkt auszugehen.

Während der Presse diese gezielten Gewalttätigkeiten seitens der Linksextremisten lediglich eine Randnotiz wert war, wurde ein angeblicher Angriff auf Teilnehmer der Gegendemonstration auf einer Raststätte medial hochgekocht. Angeblich soll es sich nach Aussagen der Angegriffenen um „grölende und stark alkoholisierte Rechtsradikale“ gehandelt haben. Diese gelieferte Täterbeschreibung hat einen so starken Klischeecharakter, daß man fast meinen könnte, den Medien wird hier eine Geschichte zum Fraß vorgeworfen, damit von den eigentlichen Gewalttätigkeiten an diesem Tag abgelenkt werden kann. Zumindest die Lizenzmedien sind angesprungen und machten damit deutlich, wie wenig es ihnen um unabhängige und wahrheitsgetreue Berichterstattung geht.
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