21.02.2009
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Steht OPEL vor der Pleite?
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Zur Hauptseite wechselnDie etablierte Politik scheint jedenfalls ratlos zu sein
Verschiedenen Medienberichten zufolge fürchten Bund und Länder eine Insolvenz des Automobilherstellers OPEL noch im Mai oder Juni dieses Jahres. Der Bürgschaftsausschuß, ein Gremium aus Vertretern jener Länder, in denen OPEL über Standorte verfügt und Vertretern mehrerer Bundesministerien, äußerte jedenfalls diese Ansicht. Demnach sei der wachsende Finanzbedarf des Autobauers – von derzeit bis zu 3,3 Milliarden Euro ist die Rede – Hauptursache für die düstere Prognose. Zu diesem wachsenden Finanzbedarf entstehe aufgrund weiterer zu erwartender Verluste bis 2011, ein Eigenkapitalbedarf von 1,1 Milliarden Euro.
Ein Ausweg aus der Misere wäre nach Meinung einiger etablierter Politiker eine Rettungsbürgschaft des Bundes, diese wiederum müßte nach dem EU-Beihilferecht allerdings mit einem Kapazitäts- und Stellenabbau verbunden sein. Zumal im Falle von Bundesbürgschaften das Geld zwangsläufig in die USA abfließen würde. Einige CDU-Politiker sprechen schon offen davon, daß eine Insolvenz des Traditionsunternehmens nicht mehr zu vermeiden sei. Der CDU-Haushaltspolitiker Steffen Kampeter meinte allerdings, daß nicht Bürgschaften des Bundes, sondern die Trennung OPELs vom derzeitigen US-amerikanischen Mutterkonzern GENERAL MOTORS die einzige Möglichkeit sei, den Autobauer vor der Pleite zu retten.
Wir Nationaldemokraten meinen: Spät kommt ihr, doch ihr kommt, Herr Kampeter! Die NPD fühlt sich jedenfalls durch die jüngsten Äußerungen des CDU-Politikers in ihrer schon seit Monaten erhobenen Forderung nach einer Rückführung von OPEL in deutschen Besitz bestätigt. Deshalb: OPEL zurück in deutsche Hände!
Jörg Krebs
Bericht