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01.03.2009

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Kampagnenveranstaltung "2000 Jahre germanischer Freiheitskampf"

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Am Sonnabend, den 28.02.09, führte der NPD-Landesverband Hessen in Zusammenarbeit mit anderen nationalen Gruppen eine Kampagnenveranstaltung zum Thema "2000 Jahre germanischer Freiheitskampf" durch. Hauptredner des Abends war der stellvertretende Parteivorsitzende der NPD, Jürgen Rieger. Nach erheblicher Verspätung, verursacht durch die gewohnten Polizeikontrollen, wurde die Veranstaltung vor einem bunt gemischten Publikum eröffnet.

Der erfahrende Rechtsanwalt Jürgen Rieger sprach ohne Manuskript frei aus dem Bauch heraus. Dabei leitete er seinen Vortrag mit einer Schilderung der Ereignisse im Jahr 9 n. Ztw. ein. Er erzählte von der Heldengestalt dessen genauen Namen wir heute nicht einmal kennen, der von den Römern jedoch Arminius genannt wurde und in Deutschland als Hermann der Cherusker bekannt wurde. Seine Tat war die Grundsteinlegung für die spätere Entstehung unseres deutschen Volkes. Ohne ihn wären wir heute eine romanisierte Bevölkerung und hätten unser ursprüngliches Wesen verloren. Rieger lieferte weiter einen kurzen historischen Abriß über weitere Freiheitskämpfe unserer Vorfahren, die sich immer wieder erfolgreich gegen fremde Unterdrücker zur Wehr gesetzt haben. Gekonnt spannte er den Bogen über die jüngste Geschichte bis hin zu unserer heutigen Lage. Dabei analysierte er sowohl die grassierende Banken- und Wirtschaftskrise, wie auch andere gesellschaftliche Probleme. Besonders scharf attackierte er dabei das kriminelle Verhalten der Bundesregierung, welche 500 Milliarden Euro zur Rettung der "notleidenden" Banken aufbringen kann, sich aber seit Jahrzehnten vor notwendigen Förderungen im sozialen und wissenschaftlichen Bereich drückt.

Rieger zeigte schonungslos auf, an welchen Stellen das Geld der schaffenden Menschen in Deutschland verschwendet wird. Darauf aufbauend benannte er Maßnahmen, deren Umsetzung einen Mißbrauch unserer Gelder verhindern oder zumindest einschränken würde. So sollten versagende Bankmanager, aber auch der dazugehörige Aufsichtsrat genauso für ihr Versagen zur Rechenschaft gezogen werden, wie ein Handwerksmeister der schlecht gearbeitet hat. Falschwirtschaftende Privatbanken sollten nicht mit Milliarden Euro Steuergeldern gerettet und verstaatlicht werden, sondern in Konkurs gehen. Aus den EU-Währungsabkommen ist auszusteigen, da die wirtschaftlichen Verhältnisse in Europa überall verschieden sind und darauf nur mit einer eigenen Währung reagiert werden kann. Fremden Massen an Zuwanderern sind zugunsten unserer eigenen Kinder die Sozialleistungen, insbesondere das Kindergeld zu streichen. Auch hätten im Ausland lebende entfernt verwandte Familienangehörige in Deutschland lebender Ausländer kein Recht in der Bundesrepublik mit krankenversichert zu sein.

Nach seinen Ausführungen über die politischen Grundansichten ging er darauf ein, wie sich eine erfolgreiche NPD seiner Meinung nach darstellen sollte - Nicht als konservative CDU, sondern als eine Partei, die von einer festen Warte aus agiert, nämlich der ihrer Weltanschauung. Einer nationalen und sozialen Weltanschauung, mit einem klaren Bekenntnis zum deutschen Volk und dem Willen zur Volksgemeinschaft. Die Leute sollten ganz klar wissen, wofür die NPD steht und sie auch ganz klar von den etablierten Blockparteien unterscheiden können.

Nach einer Pause folgte die eigentliche Vorstellung der Kampagne "2000 Jahre germanischer Freiheitskampf". Hierbei ging der Referent nochmals auf die historischen Hintergründe ein, um darauf ein Vergleich zwischen der imperialistischen Weltmacht Rom, mit der heute ähnlich agierenden Weltmacht USA zu liefern. So wie es damals freiheitsliebende Menschen unter größten Entbehrungen geschafft haben, sich gegen ihre Unterdrücker zur Wehr zu setzen, so gilt es auch heute sich den Weltmachtgelüsten der "einzigen Weltmacht" entgegen zu stellen. Der Kampf müsse zu Gunsten der Freiheit und des Selbstbestimmungsrechtes der Völker geführt werden. Wir wollen keinen globalisierten Einheitsbrei, sondern die Völker und Kulturen in all ihren Facetten, so wie sie die Natur hervorgebracht hat. Für diese heilige Sache gilt es die Menschen zu sensibilisieren und ihnen die historischen Parallelen ins Bewußtsein zu rufen. Zu dieser Sensibilisierung des Freiheitswillens unserer Landsleute will die Kampagne ihren Beitrag leisten.

Im Anschluß an den "politischen" Teil des Abends folgte ein "kultureller". Unter der Leitung eines jungen Kameraden klang der Abend mit Liedern und Volkstanz aus.
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