31.03.2009
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Erstmals seit 1950: Arbeitslosenzahl in Hessen steigt auch im März
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Zur Hauptseite wechselnDie Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit hatte heute erneut nichts Gutes zu verkünden. „Die Zahl der Arbeitslosen ist im März um 11.000 Menschen oder 0,5 Prozent auf 220.000 in Hessen gestiegen. Vor dem Hintergrund, daß seit 1950 jedes Jahr die Zahl der Arbeitslosen vom Februar auf den März eines jeden Jahres sinkt, ist es schon eine Wendemarke auf dem hessischen Arbeitsmarkt“, erklärte der Leiter der Regionaldirektion, Wolfgang Forell, bei der Bekanntgabe der März-Zahlen am heutigen Dienstag.
Somit stieg die Zahl der Hessinnen und Hessen, die ohne Beschäftigung sind, in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge. Nachdem die Zahl der Erwerbslosen bereits über den Jahreswechsel 2008/2009 auf 215.000 Personen im Januar zunahm, stieg die Zahl im Februar schon auf 219.000 um nunmehr erneut auf insgesamt rund 220.000 zu klettern. Im Dezember letzten Jahres hatte Forell für den Fall eines Minuswachstums der Wirtschaft in Höhe von 0,5 Prozent einen Anstieg der Arbeitslosenquote von sieben Prozent im Jahresdurchschnitt 2009 prognostiziert.
Legt man allerdings die jüngsten Prognosen der führenden Wirtschaftsinstitute oder gar des Chefvolkswirts der Commerzbank – dieser hatte ein Minuswachstum von bis zu sieben (!) Prozent vorhergesagt – für die gesamte Bundesrepublik zugrunde, wird schnell klar, daß die hessische Wirtschaft mit einem weitaus höheren Rückgang ihrer Entwicklung zu rechnen hat. Welche Horrormeldungen uns vonseiten der Arbeitsagentur in den folgenden Monaten noch erreichen werden, kann daher niemand so genau sagen. Eines ist jedoch jetzt schon sicher: Das kommende Jahr wird hart, sehr hart für Hessen und für Deutschland – 1929 läßt grüßen!
Die „etablierten“ Versagerparteien in Wiesbaden und Berlin machen Politik für das Kapital, nicht für das Volk. Sie denken überhaupt nicht mehr daran, daß es um die Zukunft und das Überleben aller Deutschen geht! Vergessen sind die vollmundigen Versprechungen des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU), der im zurückliegenden Wahlkampf landauf, landab verkündete „In Zeiten wie diesen kämpfen wir um jeden Arbeitsplatz“. Anstatt seine leeren Versprechungen wahr zu machen, tingelt Roland Koch von Empfang zu Empfang um sich bei seinen geldgierigen Herren aus der Hochfinanz anzudienen. Die NPD fordert die hessische Landesregierung daher zum wiederholten Male auf, endlich zu handeln! Weniger Worte, dafür mehr Taten, lautet das Motto der Stunde.
Jörg Krebs
Bericht