28.04.2009
Lesezeit: etwa 2 Minuten
Bundeslandwirtschaftsministerin knickt vor Gentech-Lobby ein
»
Zur Hauptseite wechselnNPD für gentechnikfreie Lebensmittel
Die Gentech-Lobby muß mittlerweile als eine der einflußreichsten in den kapitalistischen Staaten des Westens bezeichnet werden. Kaum ein verantwortlicher etablierter Politiker, der ihren Wünschen nicht stattgibt. Die verantwortliche Ministerin Ilse Aigner(CSU) schlug nun einen Zickzack-Kurs ein, indem sie den Anbau von genetisch verändertem Mais verboten hat, aber im Gegenzug dem Anbau der Genkartoffel Amflora die Erlaubnis erteilte. BASF will aus der Kartoffel Stärke für die Herstellung von Papier und Klebstoff gewinnen. Die Risiken für die Allgemeinheit werden wieder einmal zugunsten des Profits für einen Konzernriesen in den Hintergrund gerückt.
Laut zahlreichen Zeitungsberichten der letzten Tage besteht die Gefahr, daß die genmanipulierte Kartoffel dazu führt, daß Resistenzen gegen Antibiotika ausgelöst werden. Gefährliche Krankheitserreger könnten so auf die Dauer immun gegen Antibiotika werden. Um die Folgen, die dies mit sich bringen würde, abschätzen zu können, muß man wahrlich kein Arzt sein. Krankheiten wie Tuberkulose und anderen gefährlichen durch Bakterien hervorgerufenen Erkrankungen wäre somit Tür und Tor geöffnet. Und all das, nur um Investoren nicht zu verprellen.
Die Befürworter des Genmanipulationswahnsinns argumentieren dann immer mit Arbeitsplätzen, die entstehen könnten. Auch das wesentliche Forschungsinteresse wird gern angeführt, um die Kritiker mundtot zu machen. Doch hier sollte sich die herrschende und tonangebende Polit-Kaste deutlich positionieren, ob es ihr um kurzfristige, der anstehenden Bundestagswahl geschuldeten Arbeitslosenzahlverschönerungen geht oder um eine verantwortungsvolle Politik der Nachhaltigkeit und für die Gesunderhaltung unseres Volkes.
Sämtliche Manipulationen am Genom von Lebewesen, seien es Tiere oder Pflanzen, bergen ein unkalkulierbares Risiko für die menschliche Gesundheit. Daneben führen Freiversuche, wie im Fall der Genkartoffel Amflora geplant, zu dem nicht abschätzbaren Risiko der Kontamination von umliegenden Nutzflächen. Dieses Risiko darf nach nationaldemokratischem Dafürhalten nicht hingenommen werden. Elementare Werte wie Volksgesundheit und Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen dürfen nicht kurzfristigen Profit-Interessen von Großkonzernen geopfert werden. Mit der Liberalisierung und zunehmenden Deregulierung in der Landwirtschaft soll der Staat offensichtlich zu einem Erpressungsopfer globaler Konzerne degradiert werden. Da der Staat aber die Interessen der Allgemeinheit zu vertreten hat, lehnt die NPD das Duckmäusertum der Systemparteien gegenüber der Gentech-Lobby vehement ab.
Daß sich die Landwirtschaftsministerin ihrer Sache auch nicht so ganz sicher ist, wird deutlich, wenn man sich ihre Anweisung auf der Zunge zergehen läßt, daß die Genkartoffel auf keinen Fall verfüttert werden oder auf andere Art und Weise Zugang zu unserer Nahrungskette finden dürfe.
Berlin, 28.04.2009
NPD-Pressestelle
Bericht