08.06.2009
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Europas Nationalisten im Aufwind – NPD stärkt kommunale Verankerung
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Zur Hauptseite wechselnÜberall in Europa haben nationalistische und patriotische Parteien am gestrigen Wahltag zum Teil erdrutschartig an Zustimmung gewonnen.
Als besonders herausragend seien hier die Ergebnisse der British National Party (BNP) in Großbritannien, die erstmals mit zwei Abgeordneten - darunter Parteichef Nick Griffin – im EU-Parlament vertreten sein wird, der radikal-nationalistischen Jobbik-Partei in Ungarn (diese holte sensationelle 14,8 Prozent und stellt künftig vier Abgeordnete), sowie der nationalistischen LAOS-Partei in Griechenland genannt, die ihren Stimmenanteil des Jahres 2004 von 4,2 auf nunmehr 7,2 Prozent steigern konnte und künftig zwei, statt bisher einen, Abgeordneten nach Brüssel entsendet.

Jörg Krebs
In der Bundesrepublik blieb leider erneut alles beim Alten. Die NPD verzichtete aufgrund des Paktes mit der Deutschen Volksunion (DVU) auf einen eigenen Wahlantritt zur Europawahl. Der Bündnispartner der Nationaldemokraten landete aber, unter anderem aufgrund seiner äußerst ungünstigen Platzierung auf Listenplatz 21, bei insgesamt sehr enttäuschenden 0,4 Prozent weit abgeschlagen im politischen Nirwana.
Anders die NPD. Die Nationaldemokraten konnten im Zuge der ebenfalls am gestrigen Tage durchgeführten Kommunalwahlen in sieben Bundesländern weit über 120 kommunale Mandate hinzugewinnen und mit zahlreichen zweistelligen Ergebnissen in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern für Furore sorgen. Allein in Sachsen gelang es der NPD 46 kommunale Mandate hinzuzugewinnen. Neue Mandatsträger stellen die Nationaldemokraten darüber hinaus in Rheinland-Pfalz, im Saarland, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg.
Damit ist die NPD nun auch auf kommunaler Ebene endgültig die stärkste und erfolgreichste deutsche Rechtspartei und stellt jetzt insgesamt etwa 350 kommunale Mandatsträger, sowie 14 Landtagsabgeordnete.
Jörg Krebs,
NPD-Landesvorsitzender Hessen