NPD-Landesverband Hessen

19.06.2009

Lesezeit: etwa 1 Minute

Frankfurt - Anfrage „Brandanschlag auf das iranische Generalkonsulat“

Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht von Mittwoch den 17.06.2009 auf Donnerstag den 18.06.2009 einen Brandanschlag auf das Generalkonsulat der Islamischen Republik Iran in der Raimundstraße 92 in Frankfurt verübt. Dabei wurde eine Altpapiertonne vor den Eingang der diplomatischen Vertretung geschoben und in Brand gesetzt, sowie mehrere Pflastersteine gegen deren Fassade geschleudert. Einem frühen Spaziergänger ist es zu verdanken, daß die Feuerwehr rechtzeitig eingreifen und größeres Ungemach verhindern konnte.

In diesem Zusammenhang frage ich den Magistrat:

1. Welcher materielle Schaden entstand durch den Brandanschlag bzw. durch die Pflastersteine?

2. Laut Pressemeldungen soll es in der Vergangenheit bereits mehrfach zu Protesten von Exil-Iranern gegen das Frankfurter Generalkonsulat gekommen sein; welcher Gestalt waren diese Proteste?

3. Wann genau fanden derartige Proteste zwischen 2005 und heute statt?

4. War das Generalkonsulat der Islamischen Republik Iran in der Raimundstraße 92 jemals zuvor Ziel eines nächtlichen Brandanschlages und falls ja, wann?

5. Wurden in der jüngeren Vergangenheit derartige Anschläge auf in Frankfurt ansässige diplomatische Vertretungen anderer Nationen begangen und falls ja, wann?

6. Welche Konsulate/Botschaften waren davon genau betroffen?

7. In welcher Form wurde vonseiten der Stadt Frankfurt am Main auf diesen feigen Anschlag reagiert, bzw. hat der Magistrat/die OBm dem iranischen Generalkonsulat gegenüber sein/ihr Bedauern über diesen ungeheuerlichen Vorfall in angemessener Form zum Ausdruck gebracht?

NPD im Frankfurter Römer

Jörg Krebs
Stadtverordneter

www.npdimroemer.de

 

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