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30.06.2009

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Bald Bürgerkrieg in Deutschland?

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Udo Ulfkotte gilt als ein Journalist, der mit dem Geheimdienst-Milieu vertraut ist. Heute erscheint sein neuestes Buch „Vorsicht Bürgerkrieg – Was lange gärt, wird endlich Wut“ im Kopp Verlag. Ulfkotte behauptet dort, daß Europas Regierungen und Sicherheitsbehörden sich dezidiert auf schwere soziale und ethnische Konflikte vorbereiten. Im Bundeskanzleramt soll nach Ulfkotte ein „Atlas der Wut“ kursieren, in dem potentielle deutsche Unruheherde verzeichnet seien.


Sieht so unsere Zukunft aus?


Einer „Handvoll besonders vertrauenswürdiger Personen“ sei diese Liste zugänglich. Ulfkotte will es gelungen sein, diese Liste einzusehen. In alphabetischer Reihenfolge präsentiert er über 160 gefährdete Stadtteile deutschlandweit, aus denen „man lieber heute als morgen ausziehen sollte“. Die Bundesregierung hielte diesen „Atlas der Wut“ bewußt geheim, da sie das Versagen staatlicher Stellen nicht eingestehen möchte.

Für den Publizisten spitzt sich die Lage in den nächsten Jahren zu. „Vor allem die Finanzkrise und die sich verschärfende Massenarbeitslosigkeit könnten das ohnehin schon gefüllte Faß zum Überlaufen bringen“, vermutet Ulfkotte. Er beruft sich dabei auf Lageanalysen sowie langjährige Beobachtungen von Staats- und Verfassungsschutzbehörden. Mit solchen „Unruhe-Listen“ stehe Deutschland aber keineswegs allein da. In Frankreich existiere seit den Vorstadt-Krawallen im Jahre 2005 eine Aufstellung von landesweit 700 Brandherden, die trotz staatlicher Geheimhaltung bereits im Internet kursiere.

Die EU soll auf die befürchteten inneren Unruhen auch schon reagiert haben. Im Januar dieses Jahres soll in Brüssel ein europäisches „Beobachtungs- und Frühwarnzentrum“ für schwere innere Unruhen in den Mitgliedsstaaten der EU eingerichtet worden sein. Die Verantwortlichen wollen sich damit auf befürchtete gewaltsame Proteste von Arbeitslosen und „sozial Entwurzelten“ sowie Straßenschlachten unter kriminellen Ausländern, linken oder rechten Randalierern vorbereiten.

Im italienischen Vincenza ist inzwischen der Führungsstab einer geheimen, 3.000 Mann starken Sondereingreiftruppe namens „European Gendarmerie Force“ eingerichtet worden.  Diese soll zukünftig die Sicherheit in europäischen Krisengebieten gewährleisten oder wiederherstellen. Daß die befürchteten Entwicklungen von Udo Ulfkotte nicht einfach an den Haaren herbeigezogen sind, machen verschiedene Politikeräußerungen in der jüngsten Vergangenheit deutlich.

Vor der Wahl zum Bundespräsidenten hatte die Bundesregierung die von DGB-Chef Sommer und der Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan prognostizierten “sozialen Unruhen” noch offiziell als angeblichen “Unsinn” zurückgewiesen. Nun bläst sie in das gleiche Horn. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sieht auf die Bürger nach der Bundestagwahl im September 2009 schwere Zeiten zukommen. Und so ruhig, wie Deutschland heute noch ist, wird es nach der Wahl nach seinen Angaben wohl nicht mehr bleiben. Er sagte dazu in einem Interview: “Eins ist deshalb schon jetzt klar: wie immer die Regierungskonstellation nach dem 27. September aussehen wird – es wird erhebliche Verteilungskonflikte geben.”


Auch der amerikanische Geheimdienst CIA brachte im vergangenen Jahr eine Studie heraus, in der er die Unregierbarkeit vieler deutscher Stadtviertel für das Jahr 2020 prognostiziert. Teile des Ruhrgebiets und Berlins gehören dann laut dieser Studie ebenso dazu wie die Ballungszentren rund um Frankfurt am Main. Die Lage scheint also weitaus ernster zu sein, als es uns die Politiker bisher gesagt haben. Viele Dinge, die den Deutschen bisher Sicherheit gaben, sind entweder nicht mehr vorhanden oder zukünftig nicht mehr zu finanzieren. Die ganze bittere Wahrheit wird man dem Volk aber wohl erst nach der Wahl eröffnen.

Quelle: www.deutsche-stimme.de

Dazu: Anfrage der Frankfurter Rathaus-NPD

 

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