12.08.2009
Lesezeit: etwa 2 Minuten
Spät kommt Ihr, doch Ihr kommt: Hessen-CDU will über DDR-Regime aufklären
»
Zur Hauptseite wechselnPünktlich zum morgigen 13. August, dem 48. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer, haben die hessischen „Christdemokraten“ gefordert, die Geschichte des DDR-Unrechtsregimes einer umfassenderen Behandlung im Rahmen des Schulunterrichts zuzuführen. CDU-Landesgeschäftsführer Axel Wintermeyer erklärte süffisant, daß die jüngere Generation nur wenig mit der früheren deutschen Teilung anfangen könne und die Schulen daher Interesse für das Thema wecken müssten.

Jörg Krebs
Eine wahrlich erstaunliche Erkenntnis angesichts der Tatsache, daß auch und gerade die CDU stets in der ersten Reihe zu finden war, wenn es darum ging, staatlich subventionierte Gehirnwäscheprogramme zu initiieren, die unseren Nachwuchs schon im Kindergarten zu Nationalmasochisten abrichten sollen. Während die berühmten „12 Jahre“ bis zum Erbrechen in sämtlichen Lehrplänen durchgekaut werden, sorgen linksgestrickte „Pädagogen“, nicht selten mit FDP- oder CDU-Parteibuch ausgestattet, dafür, daß das Unrechtsregime der DDR beinahe vollkommen in Vergessenheit gerät.
Einer Partei wie der CDU, die ausgerechnet in den neuen Bundesländern auf kommunaler Ebene bereits erste Bündnisse mit der Nachfolgeorganisation der DDR-Staatspartei SED, die sich heute als „Die Linke“ bezeichnet, eingeht, können in dieser Hinsicht ohnehin keine aufrichtigen Motive abgekauft werden. In diesem Zusammenhange stellt sich ferner einmal mehr die Frage, wieso die seit 1999 CDU-geführte hessische Landesregierung unter Roland Koch nicht schon längst dafür gesorgt hat, daß auch dieses Kapitel der 1300jährigen deutschen Geschichte einmal einer kritischeren Betrachtung im Rahmen des Schulunterrichts unterzogen wird. Die Macht dazu hätte sie allemal gehabt.

Die DDR war der Hort
des roten Terrors
Stattdessen erging sich auch die angeblich so „konservative“ Hessen-CDU in der Vergangenheit bei jeder Gelegenheit lieber in einem widerwärtigen Schuldkult und betätigt sich überdies derzeit als Helfershelferin bei der Einführung von Islamunterricht an hessischen Schulen. Eine umfassende Aufklärung über die verbrecherische linke Ideologie der DDR tut indes in jedem Falle Not, deshalb ist jede Initiative in diese Richtung grundsätzlich zu begrüßen. Spät kommt Ihr zwar, doch Ihr kommt, wobei man es sehr wohl vernimmt, allein einem trotzdem der Glaube fehlt, daß es Euch wirklich ernst damit ist.
Jörg Krebs,
NPD-Landesvorsitzender Hessen