NPD-Landesverband Hessen

14.08.2009

Lesezeit: etwa 1 Minute

Frankfurt - Anfrage „Stadt Frankfurt als Waffenhändler?“

Nach dem schrecklichen Amoklauf von Winnenden vom 11. März des Jahres wurde das bis dato geltende Waffengesetz verschärft. Viele Bürgerinnen und Bürger gaben daraufhin ihre Waffen freiwillig ab, so auch in Frankfurt. Wie die „Frankfurter Rundschau“ heute berichtete, verkauft das Frankfurter Ordnungsamt einige dieser abgegebenen Waffen an Waffenhändler weiter. Dies entspricht jedoch nicht der Intention der meisten Bürger die ihre Waffen freiwillig abgeben, wollen sie doch in der Regel erreichen, daß es weniger Waffen in privaten Händen gibt als bisher. Auch vom moralischen Standpunkt her ist diese Vorgehensweise des Frankfurter Ordnungsamtes – also mithin des Magistrats – zumindest als fragwürdig zu bezeichnen.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:

1. Wie viele Waffen wurden seit der Verschärfung des Waffengesetzes beim Frankfurter Ordnungsamt insgesamt abgegeben?

2. Wie stellt sich in diesem Zusammenhang die zahlenmäßige Veränderung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (vor Änderung des Waffengesetzes) dar?

3. Wie viele der abgegebenen Waffen wurden verkauft?

4. Welche Summe wurde durch den Verkauf erzielt?

5. Wie hoch lagen die Kosten für die Vernichtung der übrigen Waffen seit Verschärfung des Waffengesetzes?

6. Um welche Waffentypen handelte es sich bei den verkauften Waffen (bitte Typ, Kaliber und Herkunft angeben) im einzelnen?

7. Wer gab die Anweisung, bzw. fällte den Entschluß zum Verkauf eines Teils der abgegebenen Waffen?

8. Welche Maßnahmen wurden, bzw. werden ergriffen, um einen Vorfall wie in der Stadt Crailsheim in Baden-Württemberg zu verhindern?

9. Wie bewertet der Magistrat das „Geschäftsgebaren“ des Frankfurter Ordnungsamtes vom moralischen Standpunkt her?  

NPD im Frankfurter Römer

Jörg Krebs
Stadtverordneter

www.npdimroemer.de

 

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