14.08.2009
Wie die „Frankfurter Rundschau“ heute berichtete, handelt das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt am Main mit Waffen! Nachdem das bundesdeutsche Waffengesetz nach dem Amoklauf von Winnenden vom 11. März des Jahres verschärft wurde, gaben viele Waffenbesitzer ihre Waffen aus Angst vor Strafe freiwillig bei den zuständigen Behörden ab. Dieses Phänomen ist auch in Frankfurt zu beobachten. Etablierte Politiker überschlugen sich förmlich mit ihren Appellen an die Waffenbesitzer, ihre Waffen doch bitte freiwillig abzugeben.
In der kriminellsten Stadt
Deutschlands handeln
sogar die städtischen Behörden
mit Waffen!
Nun kam in Frankfurt das schier Unfaßbare heraus. Das dortige Ordnungsamt, bei welchem derlei Waffen abgegeben werden und das eigentlich für deren Vernichtung zuständig ist, verkauft einen Teil der abgegebenen Waffen. Zu Recht sind einige Bürger die ihre Waffen abgaben, damit deren Zahl begrenzt werden kann, nunmehr empört. Weniger empört zeigt sich hingegen das Frankfurter Ordnungsamt. Eine Sprecherin des Ordnungsdezernates verweist auf das Waffengesetz, das eine Vernichtung solcher abgegebener Waffen nicht zwingend vorschreibt, sondern auch eine „Verwertung“ zuläßt. Das mag richtig sein, allein aus moralischen Aspekten ist ein solches „Geschäftsgebaren“ - noch dazu von einer Behörde - auf gar keinen Fall hinnehmbar.
Um den Fall ein wenig aufzuhellen und weiter publik zu machen, hat die Frankfurter Rathaus-NPD inzwischen eine parlamentarische Anfrage zu dem Thema eingereicht.