15.08.2009
Ein Streit mit einem 28-jährigen Türken endete für zwei junge Deutsche beinahe tödlich. Der Kulturbereicherer geriet in einer Kneipe in Kassel zunächst in Streit mit einem 39-Jährigen, den er im weiteren Verlauf mit Schlägen attackierte und erheblich verletzte. 
Multikulti-Krieg in Kassel?
Der Ausländer wurde daraufhin aus der Kneipe geworfen, kehrte allerdings kurze Zeit später mit einer kleinkalibrigen Waffe zurück und eröffnete wahllos das Feuer auf die in der Kneipe versammelte Menge. Dabei traf er einen 28-jährigen Kneipengast in Oberkörper und Beine, wodurch der Mann lebensgefährlich verletzt wurde. Ein weiterer Schuß traf einen 31-Jährigen in den Unterbauch.
Nach der Tat floh der Täter zu Fuß. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verblieb bislang erfolglos. Laut Auskunft der Ordnungshüter ist der Kriminelle schon des Öfteren mit dem Gesetz in Konflikt geraten und daher kein Unbekannter. Dieser ungeheuerliche Fall nährt die Einschätzung vieler Beobachter, wonach sich die nordhessische Metropole in letzter Zeit - neben Frankfurt am Main - zu einem zweiten Mekka des Verbrechens im Lande Hessen zu entwickeln scheint.