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19.08.2009

Lesezeit: etwa 1 Minute

Gescheiterter Anwerbeversuch des „Verfassungsschutzes“: Staatsspitzel versuchten hessisches NPD-Kreisvorstandsmitglied anzuheuern

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Am Montag, den 17.08.2009 gegen Mittag, rief ein Agent des Verfassungsschutzes, er stellte sich mit dem Namen „Fried“ vor, beim stellvertretenden NPD-Kreisvorsitzenden in Nordhessen, David Rose, an und erzählte ihm, daß sein Mitarbeiter und er im Laufe des Vormittags bereits bei ihm geklingelt hätten. Er sagte, er würde sich gerne mal mit dem Aktivisten über den örtlichen Kreisverband unterhalten. Weil der Kamerad neugierig war, wie solche Gestalten aussehen, willigte er zu einem Treffen am Rasthof Kassel um 12.30 Uhr ein. Die Staatsspitzel waren mit einem roten Kleinwagen mit dem Kennzeichen KS - P ? erschienen. Der angebliche Herr „Fried“ war etwa 55 – 60 Jahre alt und sah aus wie ein in die Jahre gekommener Zuhälter, bzw. wäre auch sofort als Fahrkartenkontrolleur oder GEZ-Fahnder durchgegangen.


Immer wieder versuchen die
Schergen des Systems, die
nationale Opposition zu infiltrieren


Der Schnüffler hatte längeres weißes Haar, war braungebrannt und mit Goldkettchen behängt. Sein Kollege war etwa 25 - 30 Jahre alt, vom Typ Student der Wirtschaftswissenschaften. Beide sprachen südhessischen Akzent. Sie fragten den Aktivisten z.B. ob er Kontakt zu den Freien Kräften Schwalm-Eder hätte, bzw. was der Kreisverband für den Wahlkampf noch so alles plane. Dann kamen sie schließlich zur Sache. Der NPD-Funktionsträger sollte gegen eine Aufwandsentschädigung als Spitzel angeworben werden. Die Agenten wußten über die jüngsten Veränderungen im privaten Umfeld des NPD-Mitgliedes genauestens bescheid. Ihre Fragen ließen überhaupt keinen Zweifel daran, daß sie dessen Telefon abhören, bzw. seinen Rechner anzapfen. Der Nationaldemokrat lehnte die Spitzeltätigkeit grundsätzlich ab und das Gespräch war dann sehr schnell beendet. Bei dem Treffen muß noch mindestens ein dritter VS-Mitarbeiter vor Ort gewesen sein, weil der besagte rote Kleinwagen nicht mehr an seinem Platz stand, als David Rose das Rasthof-Gebäude verlies.

 

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