Nach einer Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF-Politbarometers liegt die NPD in Sachsen bei der Sonntagsfrage bei sechs Prozent. Dies würde den ersten Wiedereinzug einer NPD-Fraktion in einen deutschen Landtag bedeuten.
Besonders auffällig ist, daß nur 49 Prozent der Befragten angegeben haben, sicher zu sein, wen sie am 30. August wählen wollten. Dies deutet darauf hin, daß es vor der Abstimmung noch sehr starke Mobilisierungseffekte geben könnte.
Das für die NPD ermittelte Ergebnis von sechs Prozent ist das beste Umfrageergebnis für die NPD in diesem Jahr. In den letzten elf für Sachsen ermittelten Wahlprognosen hatte die NPD niemals ein besseres Ergebnis. Dies deutet darauf hin, daß der NPD-Wahlkampf bei den Wählern ankommt.
Holger Apfel
NPD-Spitzenkandidat Holger Apfel äußerte heute dazu:
„Meinungsumfragen sollte man – so oder so – grundsätzlich nicht überbewerten, da sie oftmals kein Spiegel der Realität sind, sondern ein Mittel zur psychologischen Kriegsführung. Trotzdem ist es bemerkenswert, daß die Forschungsgruppe Wahlen in ihrer heute veröffentlichten Umfrage nicht umhin kommt, die aktuelle Prognose auf sechs Prozent zu taxieren – ein Wert, der zudem noch viel Spielraum nach oben bietet und das Engagement unserer Wahlkämpfer in der entscheidenden Endphase noch einmal besonders beflügeln wird.
Ich bin nach wie vor überzeugt, daß der NPD der deutliche Wiedereinzug in den Sächsischen Landtag gelingen wird. Gegen die große und unermüdliche Einsatzbereitschaft unserer vielen freiwilligen Wahlhelfer wird das vereinigte Polit-Establishment, das seit geschlagenen fünf Jahren davon redet, die NPD aus dem Landtag zu vertreiben, nicht ankommen.
Doch nicht nur in Sachsen, auch in Thüringen bestehen nach Angaben der Demoskopen gute Chancen, am Wahlsonntag in den Erfurter Landtag einzuziehen. Am 30. August wird es dann heißen: Der Osten dieser Republik wählt deutsch! Einen knappen Monat vor den Bundestagswahlen wird der Einzug von zwei NPD-Fraktionen in die Landtage von Erfurt und Dresden ein donnernder Paukenschlag sein, der die Wahlkampfzentralen der etablierten Parteien in Berlin durcheinanderwirbeln wird.“
21.08.2009
Arne Schimmer Stellvertretender Landespressesprecher